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Corona einfach mal als Chance sehen - Das Negative zum Positiven wenden!

Als zu Beginn des Jahres die ersten Meldungen zur Corona-Pandemie in den Medien auftauchten habe ich mich null damit beschäftigt, denn die Konsequenzen waren für mich einfach noch zu weit weg. In Deutschland oder genauer gesagt, hier vor Ort war einfach nichts davon zu spüren. So war ich sogar im März mit einem Freund noch für einen Kurztrip auf Mallorca und wir sind einige Tage Mountainbike gefahren.

Kurze Zeit später befindet sich Deutschland im sogenannten Lockdown und die Auswirkungen des Virus sind direkt und unmittelbar in meinem Leben angekommen.

Erstmal habe ich, so wie die meisten nur das negative sehen wollen, nämlich dass ich den Studiobetrieb einschränken musste und durch die Schliessung von Schulen und Kindergärten meinen Job nur noch sehr eingeschränkt ausführen konnte.

Nach einiger Zeit hat sich jedoch mein Mindset geändert und ich habe erkannt dass die neue Situation einfach viele Chancen bietet. Ich möchte Dir mal aufzeigen was mich persönlich dann wieder angetrieben und begeistert hat.


ZEIT BEZIEHUNGSWEISE FREIZEIT

Mit der unfreiwillig neu gewonnenen Zeit konnte ich dann aber auch schon bald besser umgehen. Wie die meisten habe ich zu Anfang viel mehr Zeit im Garten verbracht als sonst zur vergleichbaren Jahreszeit. Mit meiner Familie habe ich so viele Dinge gemeinsam gemacht wie schon lange nicht mehr und ich selbst habe auch wieder mehr Zeit für die Dinge gehabt, die sonst vielleicht schonmal zu kurz kommen: Ich bin wieder mehr Fahrrad gefahren, habe viel Bücher gelesen, Musik gehört und konnte mich meinem Hobby Youngtimer widmen.

Ist es nicht verrückt, dass eine Pandemie um die Ecke kommen muss, damit man wieder bewusster lebt? Denn das ist es ja eigentlich wenn man sich wieder mehr Freizeit gönnt und mehr mit seiner Familie beziehungsweise mit sich unternimmt.


ÜBERDENKEN UND INNOVATON

In meinem rurton - Universum habe ich mir die Zeit genommen und meine gesamte Aussendarstellung und Ausrichtung auf den Kopf gestellt. Dazu gehörte nicht nur ein Redesign der rurton Corporate Identity, sondern auch eine Aufteilung in die neuen rurton Sparten, die du ja auch hier auf der Homepage widergespiegelt findest. Ja, und auch diese neue Homepage hier war schlussendlich Bestandteil von meinem Überdenken und dem Innovationsprozess, den ich in der Corona Phase angestossen habe. Mir war wichtig, dass alles was man im Internet über rurton findet, das widerspiegelt was es nämlich ist: rurton, ein „Audio Hub“ - ein Universum rund um mein Team und mich!


EFFEKTIVE KOMMUNIKATION

Sowohl mit meinen Kunden als auch mit meinem Team konnte ich ja den Großteil der Zeit nicht mehr hier vor Ort arbeiten. Auch raus zu meinen Kunden konnte ich nicht mehr, so wurden Online Konferenz Tools wie Zoom, FaceTime oder Skype mit das wichtigste in der Kommunikation untereinander.

In meinen Projekten benutze ich ja MeisterTask als Planungstool und da ist es eine wahnsinnig coole Funktion, dass ich nicht nur mein Team in die Projektplanung einladen kann, sondern auch meine Kunden. Durch die Kommunikation innerhalb der Projekt Boards kann ich meinen Mailverkehr innerhalb von Projekten fast auf null setzen.

Ich finde auf jeden Fall dass alle etwas auf sich zugegangen sind. Früher wären Meetings und Treffen, ohne das in Frage zu stellen, immer vor Ort gewesen, heute geht man eher von einem Online Meeting aus. Wenn die mündliche Kommunikation darunter nicht leidet finde ich das eine gute Entwicklung, vor allen Dingen für die Umwelt. Spart es nicht zuletzt Fahrten und Flüge quer durch Deutschland.


UMWELT

Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären. Die Umwelt dankt es uns, es fahren viel weniger Autos durch die Gegend, Flüge sind komplett gecancelled oder aber auf ein Minimum reduziert und die großen Kreuzfahrtschiffe liegen zu hunderten in den Häfen.

Ich glaube zwar dass wir Menschen auch gut darin sind einfach nach der Pandemie wieder so weiterzumachen wie vorher, aber manche Dinge lassen sich nicht einfach wieder so „anknipsen“.

Ich hoffe jedenfalls stark dass wir auch hier bereit sind zu lernen und dass uns Corona dabei hilft umzudenken.


LEBENSZIELE

Ich habe ja das Glück gehabt mit wunderbaren Menschen innerhalb des Projekts „vierdafür“ das Album „Dezemberzeilen“ produzieren zu dürfen. Das wäre wohl niemals ohne die Rahmenbedingungen der Corona Krise passiert.

Es hat mir auf jeden Fall nochmal geholfen mein Lebensziel weiter zu festigen, denn, frei nach Steve Jobs, ich möchte „eine Kerbe ins Universum hauen“ und mit meiner Arbeit etwas Bleibendes erschaffen.


ZUSAMMENFASSUNG

Ich habe die Zeit der Pandemie als eine Chance für Veränderungen in meinem Leben und im rurton-Universum genutzt. Wenn nicht, dann solltest du das auch machen! Oder hast du das auch schon gemacht und die Chance längst gesehen?

Wenn ja, dann würde mich interessieren wie du den „Twist“ geschafft hast und was positives aus diesem Corona gezogen hast! Schreib es mir bitte hier in die Kommentare.


Foto: Adam Nieścioruk on Unsplash

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