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365 Tage - war das wirklich nur ein Jahr? [025]

INHALT

Hey Audionerd ;),

wow, wie die Zeit fliegt!

Markus und Marcel blicken auf 365 sehr ereignisreiche Tage zurück und lassen ihre Meilensteine von 2021 Revue passieren.

Dieses Jahr war richtig was los:

Von der Entstehung des Reingetackert! Podcasts über kreative Selbstfindung, diverse Produktionen, die Gründung des Labels BRACK! music und des Verlags WIMMER Musikverlag, war alles dabei.

Es gab viele besondere Gäste dieses Jahr im rurton - Umfeld, die den Projekten eine ordentliche Portion Herz verpasst haben.

Außerdem darfst du heute, sozusagen als kleines Weihnachtsgeschenk, exklusiv in den noch nicht veröffentlichten Song “Sellout” von marcel and the mess reinhören.

(EP „Heart on my sleeve“ Veröffentlichung 15.01.2022)

Und Achtung es kommt noch was ganz besonderes auf dich zu.

Demnächst gibt es eine Kassette zu kaufen. Keine Angst, wir sind noch im richtigen Jahresrückblick ;-).. Was es damit auf sich hat, erfährst du in der heutigen Folge.

Frohe Weihnachten!


3…2…1… Reingetackert!

Marcel und Markus 


SHOWNOTES

  • Karl Lauterbach
  • https://instagram.com/karl_lauterbach_mdb?utm_medium=copy_link
  • Marie Bourgeret
  • https://www.blaugruen.com
  • Komm und reich mir Deine Hand, vierdafür
  • https://www.youtube.com/watch?v=r5TjvwA5BWI
  • Julia Olk
  • https://instagram.com/olkjulia?utm_medium=copy_link
  • Markus Page
  • https://instagram.com/markus.page?utm_medium=copy_link
  • Unlimited
  • http://exartmusiktheater.de
  • Dezemberzeilen, vierdafür
  • https://vierdafuer.de
  • Anni Gräb
  • https://instagram.com/anni_barth_saengerin?utm_medium=copy_link
  • Handmadebyanni
  • https://instagram.com/handmadebyannilove?utm_medium=copy_link
  • Christina Stürmer
  • https://www.christinastuermer.at
  • Marc Rohles
  • https://instagram.com/marc_rohles?utm_medium=copy_link
  • Denis Sarp
  • https://instagram.com/denis.sarp?utm_medium=copy_link
  • Katja Stoffels
  • https://instagram.com/katja_stoffels?utm_medium=copy_link
  • Karo Fruhner
  • https://instagram.com/karo_skala?utm_medium=copy_link
  • Felix Terstegen
  • https://instagram.com/felixtersteegen?utm_medium=copy_link
  • Maikes Rappelkiste - Keine Langeweile mehr
  • https://brack-music.de/release/keine-langeweile-mehr-album/
  • Podcastfolge mit Maike Toussaint
  • https://www.rurton.de/podcasts/albumvorstellung-maikes-rappelkiste-keine-langeweile-mehr/
  • Maike Toussaint
  • https://instagram.com/maiketoussaint?utm_medium=copy_link
  • marcel and the mess
  • https://instagram.com/marcel_and_the_mess?utm_medium=copy_link
  • Mirjam van Eigen
  • https://instagram.com/mirjam_von_eigen?utm_medium=copy_link
  • Jenny Wolf
  • https://instagram.com/jen_in_wonderland?utm_medium=copy_link
  • Fabi Brümmer
  • https://instagram.com/fabi_bruemmer?utm_medium=copy_link
  • London Symphonic Orchestra
  • https://lso.co.uk
  • Podcastfolge mit marcel and the mess
  • https://www.rurton.de/podcasts/marcel-laesst-die-huellen-fallen-interview-mit-markus-021/
  • Bauer Martin
  • https://www.bauer-martin.de


    TRANSKRIPT

    Markus: Hallo und herzlich willkommen zum Audio-Podcast des rurtonproducing-Teams, Folge 25. Ja, ich sitze hier gerade mit Marcel frisch geboostert.

    Marcel: Unter einer Arztpraxis.

    Markus: Genau, unter der Arztpraxis. Und, ja, das ist heute die Podcastfolge 25, die letzte Folge des Jahres. Wir haben hier nicht ganz im Januar angefangen, sondern erst, ich glaube, im März. Ich bin super glücklich, dass wir es geschafft haben, unseren Turnus zu erhalten. Und ich glaube, ich verspreche nicht zu viel, wenn wir den das nächstes Jahr auch weiterführen werden, alle zwei Wochen „Reingetackert!“. Da könnt ihr euch drauf verlassen. Ja, und ich glaube, Ausblick heute in die Folge ist so, wir wollen einen kleinen Rückblick geben aufs Jahr, so ein bisschen was haben wir gemacht, was haben wir erreicht. Und als kleines Schmankerl gibt es heute auch einen Song von „marcel and the mess“ zu hören, der noch nicht veröffentlicht ist.

    Marcel: Als Weihnachtsgeschenk sozusagen.

    Markus: So eine Art Weihnachtsgeschenk. Genau, verfrühtes Weihnachtsgeschenk.

    Marcel: Ja.

    Markus: Aber wir nehmen heute auf. Wir sind noch eine Woche vor Weihnachten. Aber wenn ihr das hört, dann ist wieder, ihr merkt, dass ist ja Zukunftsthematik, dann ist nämlich der 24. Dezember und heute Abend ist Heiligabend. Passend also ein Geschenk von uns an euch.

    Marcel: Ja, da sind wir jetzt also Reingetackert!, sitzen sozusagen, Reingespritzt!, unter der Arztpraxis. Markus hat schon Schüttelfrost nur drei Minuten nach der Impfung. Wie geht's dir?

    Markus: Ich fühle mich noch unter Beobachtung. Nee, ist super. Ich bin sehr froh. Um das Thema nur kurz anzureißen und auch schnell wieder aufzuhören über Corona zu sprechen…

    Marcel: Genau.

    Markus: Bin froh, dass ich jetzt auch geboostert bin, ja.

    Marcel: Ja, haben wir auch dieses Jahr genug über Corona gesprochen. Und Jahresziel, Karl Lauterbach zum Gesundheitsminister zu machen, ist ja erfüllt.

    Markus: Hat funktioniert.

    Marcel: Insofern kann ich mein Shirt auch wieder auspacken und…

    Markus: Du meinst, dein I laugh… I live… I…

    Marcel: I love Karl Lauterbach.

    Markus: I love Karl Lauterbach.

    Marcel: Ja. Weißt du, warum ich es gemacht habe? Ich fand es einfach doof. Ich finde es einfach doof, einen Politiker anzufeinden und mit dem Leben zu bedrohen, weil er wissenschaftliche Fakten ausdrückt.

    Markus: Ja.

    Marcel: Das war meine… na ja, egal, halten wir uns da jetzt mal raus.

    Markus: Ja, Marcel, was haben wir denn dieses Jahr eigentlich gemacht? Was haben wir erreicht? Was waren so unsere Meilensteine, wenn wir zurückschauen?

    Marcel: Huh, dieses Jahr mal Gas gegeben, also neben ein paar Podcastfolgen, ein paar Blogartikeln.

    Markus: Zwei, drei, genau.

    Marcel: Haben wir einen produzierenden Musikverlag gegründet, also…

    Markus: Verlag und Label.

    Marcel: Verlag und Label, beziehungsweise ich bin da ja Zuarbeiter. Ich bin ja nicht… das ist ja dein Ding. Und irgendwie fallen mir Maikes Rappelkiste ein, marcel and the mess, vierdafür, eine ganze Menge. Markus, fangen wir doch mal da an, weil ich habe schon das Gefühl, in diesem Jahr war das ja schon so eine Milestone, der wichtiger war als nur auf dieses Jahr bezogen, Verlag- und Label-Gründung.

    Markus: Das stimmt. Also, ich kann mich daran erinnern, dass wir vor Jahren schon mal an den Punkt waren, dass wir dachten, okay, wir könnten… wir sollten vielleicht ein Label gründen. Dann war es aber irgendwie wieder nicht akut, oder wir haben, ich habe so gefühlt, den Mehrwert nicht gesehen, warum wir das machen sollten. Und gefühlt Anfang des Jahres hat sich das so zugespitzt, dass mir immer klarer wurde, dass das einig so der nächste Schritt ist, den wir brauchen an ganz vielen Stellen, also in unserer Außendarstellung untereinander, also in unserem… also, nicht nur wir beide, sondern auch in unserem erweiterten Netzwerk, ja, um Dinge auf gute Füße zu stellen, dass das irgendwie alles Hand und Fuß hat. Und genau da kam halt am Ende… resultierte das halt in der Gründung von zwei Sachen, eben von meinem Verlag und dem Label.

    Marcel: Ja, wir sind ja eine sehr kleine Mannschaft und haben dadurch auch innerhalb unserer Team-eigenen Projekte sehr viele Rollen pro Person. Und dafür war das, denke ich auch, selbst intern sehr wichtig, das ein bisschen auseinander zu dröseln.

    Markus: Aufzuräumen und sich klar zu werden, wer welchen Job hat und wer was voranbringt. Ja, das hat gutgetan.

    Marcel: Absolut!

    Markus: Das gefühlt für mich auch einfach sehr viel erreicht dadurch halt. Was schön für mich ist, dass wir halt schon innerhalb… also, ich habe das gegründet im Sommer und da drin im Verlag und im Label sind jetzt schon die Sachen erschienen, auf die wir zurückblicken können, nämlich ein tolles Album für Meikes Rappelkiste mehrere Singles für marcel and the mess. Und jetzt im Januar, also das ist ja auch nicht mehr weit, heute… Stand heute, in drei Wochen erscheint dann auch die EP als ganz besonderes Special.

    Marcel: Oh ja!

    Markus: Ich weiß nicht, ob wir das schon anteasern dürfen, warum es was Besonderes ist.

    Marcel: Ach, das können wir gleich gerne mal beleuchten. Aber ich möchte an der Stelle noch mal sagen, in den unterschiedlichen Projekten habe ich ja auch unterschiedliche Rollen, vom Urheber, Songwriter, bis hin zum Interpreten, und auch in den Projekten als Produzent, und natürlich auch so in dieser Künstlerentwicklungsschiene. Und ich finde gerade Verlag und Label haben das noch mal so sehr deutlich aufgeräumt und ein bisschen auch entspannt, so ein bisschen entzerrt, weil man hat schon, finde ich, als jemand, der dann durch die Rollen so zwischen den Stühlen sitzt… also, es gibt schon Interessenskonflikte. Und das hat das schon noch mal, finde ich, irgendwie sehr… sehr aufgedröselt. Und das, finde ich, ist auch ein sehr großer Erfolg an dieser Gründungsgeschichte.

    Markus: Geschichte, genau. Ja, jetzt sind wir ja quasi ein Produzententeam, Tonstudio, Label, Verlag, und das eigentlich mit wirklich wenig Menschen dahinter. Das bedeutet für jeden viel Arbeit, aber die Arbeit hat sich ja nicht geändert, sondern wir haben es halt eher definiert. Das ist so das Schöne.

    Marcel: Genau, und wir wollen ja auch wachsen. Ja, was du gerade angedeutet hast, können wir gerne mal erklären. Wir können auch gerne mal sagen, wie die Gedankenschritte dahin waren. Also, die marcel and the mess - EP wird es tatsächlich als Kassette geben. Ich finde das total geil.

    Markus: Ihr hört richtig.

    Marcel: Ja.

    Markus: Kassette.

    Marcel: Kassette.

    Markus: Also MC, Musikkassette.

    Marcel: Genau, Doppel „s“, Doppel „t“, mit Kopier-… Spielschutz.

    Markus: Aber ihr könnt einfach Tesafilm nehmen. Also, wenn es euch nicht gefällt, Tesafilm drüber.

    Marcel: Genau.

    Markus: Könnt ihr sie ablöschen.

    Marcel: Lasst einfach in bisschen eure Kinder drauf quatschen lassen, so wie wir früher.

    Markus: Genau.

    Marcel: Paw Patrol drauf…

    Markus: Ja, aufnehmen…

    Marcel: Oder nachsprechen.

    Markus: Oder von Spotify aufnehmen.

    Marcel: Nee, aber mal im Ernst, warum haben wir das gemacht? Ich weiß, dass wir uns viel damit auseinandergesetzt haben. Wir, Künstler, tun das sowieso mit CDs. Was bedeuten CDs heute noch? Wer hat überhaupt noch einen CD-Player? Ja, dann haben wir auch irgendwie überlegt, was ist der Grund, warum man sich eigentlich auch eine CD kauft? Und der Hauptgrund, warum irgendwie so das, sage ich mal, das unterstützende Fanumfeld, wie auch immer, CDs kauft, ist eigentlich Support. Weil es gibt die Sachen sowieso zum streamen, und das ist auch so ein bisschen der Gedanke dahinter, die Kassette sieht einfach mega stylisch aus. Erinnert natürlich völlig auch so ein bisschen an diese Zeit, die einen ganz starken Einfluss in meine Musik auch darstellt. Und das finde ich dann insgesamt ein sehr cooles Bild. Und dazu wird es ein schönes Magazin geben, wo die Geschichte von dieser Produktion ja auch dann erklärt ist, und noch ein cooles marcel and the mess-Schweißband. Und ich finde, dann ist es einfach ein schönes Supporter-Paket…

    Markus: Für mich war es auch jeden Fall…

    Marcel: besonderes…

    Markus: Genau. Für mich war es auch jeden Fall sehr spannend, mal eine Kassette herstellen zu lassen. Es war tatsächlich ein Novum. Also, ich habe ja schon hier viele CDs herstellen lassen

    Marcel: Ihr müsst euch überleben, so eine kleine Geschichte ist zum Beispiel die Bespielung der Sachen. Das ist so eine Sache, da kommst du ja gar nicht drauf. Denkst dir so gut, ja, gibt es die Songs darüber. Jetzt war das aber so, dass mit der Trackliste ich mir überlegt hatte funktionierte das nicht, beziehungsweise das hätte bedeutet, dass auf Seite A, ich weiß nicht, 35 Sekunden Stille…

    Markus: Weniger Spielzeit gewesen wäre, genau. Das heißt ja dann im Umkehrschluss, du hörst diese A-Seite zu Ende, stoppst, dann drehst du die Kassette um und bist dann auf der B-Seite schon mitten im Song. Das willst du natürlich nicht.

    Marcel: Genau.

    Markus: Die Idee ist ja, dass du quasi zu Ende gehört hast, die A-Seite, und dann quasi da auch wieder startest neu. Ja, spannend.

    Marcel: Ist sehr witzig.

    Markus: Sachen, die man bei einer CD jetzt nicht so bedenken muss. Ja, schön. War überhaupt die… also auch Drucksachen und so sind natürlich einfach mal komplett anders und Labelling der Kassette und…

    Marcel: Ja.

    Markus: Ja, witzig.

    Marcel: Das war sehr cool. An dieser Stelle schöne Grüße an Blaugrün Gestaltung, die Marie, die das Layout für uns entworfen hat!

    Markus: Genau, sehr cool.

    Marcel: Genau, wir haben ja auch eine Menge Partner dieses Jahr gehabt, die da bei Layouts und allen möglichen irgendwie geholfen haben und haben da doch ganz schön was bewegt. Hat eine Menge Spaß gemacht. Heute würde ich euch gerne zum Ende der Sendung einladen, einfach mal einen Song von meiner EP zu hören. Markus und ich haben uns überlegt, komm, wir hauen ihn einfach mal raus, den kennt noch keiner, so als kleines Geschenk für unsere Hörerschaft und für den ganzen Support. Und hoffentlich freut ihr euch genauso wie ich und Markus an diesem lustigen Lied, denn es konfrontiert unser altes Ich, oder beziehungsweise sehr altes Ich konfrontiert unser aktuelles Ich. Und der Song heißt „Sell Out“ und nachher sage ich noch ein paar Takte dazu. Es ist sehr lustiger cooler Song geworden.

    Markus: Ich möchte die Folge auch gerne zum Anlass nehmen, dass ihr mal uns euer Feedback zu unserem Podcast gebt. Wir haben jetzt, mit heute, dann 25 Folgen aufgenommen und veröffentlicht. Nächstes Jahr soll es weitergehen. Ich würde mich super freuen, wenn ihr einfach mal zurückmeldet, was hat euch nicht so gut gefallen, was fandet ihr toll, welches Format hat euch besser gefallen. Also, sind es die Gespräche zwischen Marcel und mir oder sind es die, wo wir zusammen einen Gast haben, oder wo wir im Einzelgespräch waren mit Gästen, oder sagt ihr, hey, da könntet ihr mal irgendwie was dazu erzählen oder gebt da mal einen Einblick. Das finde ich super spannend, weil wir wollen uns ja weiterentwickeln, und neue Ideen oder neue Richtungen fände ich spannend. Ja, finde ich schön, wenn ihr uns einfach…

    Marcel: Ja.

    Markus: Eine Mail schickt oder Nachrichten per Instagram, was euch am liebsten ist.

    Marcel: Wir bekommen… An dieser Stelle auch ein liebes Dankeschön an euch. Wir bekommen auch sehr viel Feedback und wir versuchen auch immer sehr gut zu verstehen und so ein bisschen einrasten, wie wir damit umgehen müssen, weil ich natürlich als kreativer eher so in diesen Kreativthemen viel Feedback bekomme und finde das wirklich sehr spannend. Und an dieser Stelle sei auch noch mal gesagt, wir wollen ja lernen. Und wir haben auch wahnsinnig viel gelernt. Wir haben auch unglaublich viel experimentiert innerhalb dieser 25 Folgen. Wir waren zu dritt. Es gab viele Gespräche über Zoom, vor allem ganz am Anfang von unserem Podcast, was sehr schlecht für uns war, würde ich mal behaupten.

    Markus: Ja.

    Marcel: Weil wir natürlich gar nicht so einen Flow hatten. Wir hatten überhaupt keine Erfahrung. Das ist so… es fühlte sich so ein bisschen an, wie so mit so einem ungeprobten Set auf die Bühne zu gehen.

    Markus: Ja, da war nicht auch nicht cool mit Zoom, das hat es nicht besser gemacht.

    Marcel: Das ist auch okay so. Man muss sich auch ein bisschen selbst erfinden und muss auch so ein bisschen lernen, denke ich, wie man gewisse Dinge auch gut erklärt kriegt. Das ist auch, denke ich, gar nicht so einfach. Also, zumindest kann ich da für mich sprechen. Und wir haben wirklich alles probiert. Wir haben sehr hart recherchiert. Wir waren sehr strikt vorbereitet. Das waren unsere Erfahrungen nach tatsächlich die etwas… ja, die etwas steiferen Folgen. Und manchmal haben wir es auch völlig drauf ankommen lassen. Da sind wir auch gerne mal in der Richtung eskaliert. Also, gebt uns einfach mal ein Feedback. Wir freuen uns ja total drüber.

    Markus: Ja, es war zumindest ein steiniger Weg. Es war nicht straight, aber ich vermute, dass das… kann ich nur vermuten, aber ich glaube, das geht anderen, die einen Podcast starten, ähnlich. Wir hatten den Wunsch, das zu machen. Wir hatten den Wunsch, das als Kommunikationskanal und als Sprachrohr nach draußen zu haben, und das haben wir. Gott sei Dank, haben wir uns auch nicht entmutigen lassen von den… vielleicht den Anfangsschwierigkeiten. Und es fühlt sich auf jeden Fall gut an, Stand heute, dass wir bis hierhin gekommen sind, und wir freuen uns, weiter mit euch den Weg zu gehen.

    Marcel: Ja, und ich denke, man muss da auch nicht so hart mit sich sein. Ich glaube, das ist auch so ein kleines Learning für uns, da einfach mal so Sachen auszuprobieren.

    Markus: Ja, Perfektionismus ablegen.

    Marcel: Genau, den Perfektionismus ablegen, den Mut haben, auch mal über die Dinge zu sprechen, die nicht gut laufen. Ich denke, wenn man so versucht, so ein Resümee zu ziehen, für mich ist es auch fast wie so ein bisschen… ja, ist vielleicht übertrieben, aber ein bisschen so ein Tagebuch-Charakter hat es ja auch, weil du reflektierst mal zusammen. Der Podcast hat eine Gemeinschaftswirkung für uns. Wir haben viele alte und neue Kontakte bekommen dadurch, dass vereinzelte Bekannte von uns eingeladen wurden und der andere durfte sie kennenlernen.

    Markus: Genau.

    Marcel: Wir haben mit manchen von denen tatsächlich schon dann angefangen auch enger zu arbeiten. Und an dieser Stelle auch noch mal, wenn ihr denkt, hier, der wäre cool für euch, ladet den noch mal ein, schiebt uns gerne Kontakte rüber. Ihr wisst ja, Songwriter, Produzenten, Musiker, alles ist bei uns gern gesehen.

    Markus: Her damit!

    Marcel: Rund um die Thematik, Musikproduktion, Verlag, Label, Songwriting sind wir da voll dankbar für euren Input.

    Markus: Ganz genau. Gleiche Richtung so ein bisschen, was auch so in die Richtung unseres Podcasts geht, ist ja, dass Marcel und ich auch bloggen. Und da vielleicht auch so sind wir ja ein bisschen breiter gefasst. Also, da findet ihr noch mal richtig viele Technik-Dinge von mir, von Marcel, Dinge Richtung von Werten oder kreativen Arbeiten. Das ist noch mal vielleicht was spezieller, aber ich finde das auch eine schöne Richtung, sich da ein bisschen auszudrucken und sich Gedanken zu machen. Es geht ja um Gedanken…

    Marcel: Genau.

    Markus: Und Austausch. Und auch da gerne Feedback, oder wenn ihr Wünsche und Ideen habt, also immer gerne von uns lesen würdet, auch gern da Input ist willkommen, sage ich mal.

    Marcel: Schön. So, Markus…

    Markus: Marcel, kannst du dich noch an was erinnern, was dieses Jahr passiert ist im Studio? Was für mich was Besonderes war, ich glaube für dich genauso, wir hatten das Glück für die Veröffentlichung „Komm Und Reich Mir Deine Hand“ in der neuen Hochzeitsversion durften wir ja Cello und Violine aufnehmen und das hat mir besonders viel Spaß gemacht und war einfach mal was Besonderes im Studio.

    Marcel: Produktionstechnisch ein absolutes Highlight. Ich hätte auch nicht gedacht, dass mich das so packt, weil ich war ja im Raum als die Anna oder Simon auch gespielt haben. Und was das für eine Wirkung hat, wenn man direkt neben so einem Orchestermusiker steht! Also, da muss man vielleicht auch noch mal kurz zusagen, die Anna Stewart spielt ja im London Symphonic Orchestra, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Markus: Ja, genau.

    Marcel: A-Besetzung, also die ist ja so richtig da am Start. Und das war schon was ganz Besonderes, so jemandem…

    Markus: Das hat Spaß gemacht, ja.

    Marcel: Zuzuhören.

    Markus: Ein schöner Moment.

    Marcel: Simon spielt auch ganz toll, der Freund. Spielt Violine und Bratsche. Und das war auch noch mal ganz interessant, wir hatten ja früher schon mal mit Markus Page zusammengearbeitet bei Musical Unlimited. Das war ja nicht dieses Jahr. Es ist schon ein paar Jahre her. Aber war auch für mich noch mal schön, ein seltener Moment in rurtonstudio, nämlich Noten gesehen habe. Also, ich schreibe ja gerne Lied-Sheets und Chords oder auch schon mal hier vereinzelte Melodie auf, aber dass ich dann echt noch mal eine Partitur da liegen sehen habe, das war schon noch mal ein Novum.

    Markus: Die ist gebraucht, um dann den zweien zu sagen, was gespielt werden soll.

    Marcel: Absolut! Es gibt doch in der Komplexität einfach keine andere Möglichkeit mehr, so vielschichtig zu denken.

    Markus: Genau, und das hat Markus Page wunderbar gemacht und war auch eine schöne Zusammenarbeit.

    Marcel: Ja, hören wir doch mal rein oder…

    Markus: Ja, würde ich auch sagen, oder zumindest mal einen kleinen Ausschnitt, wo ihr mal vielleicht besonders den Einsatz der Streicher miterleben könnt.

    [00:17:39 – 00:19:10 MUSIK]

    Marcel: Ach, cool! Ja, das war sogar das Playback von „Komm Und Reich Mir Deine Hand“.

    Markus: Ja, ich dachte, da kann man besser hören, was da passiert ist mit den Streichern. Es war schön, also das war, finde ich, wirklich toll.

    Marcel: Was wir hier gemacht haben ist übrigens, es sind gesamplete Streicher plus echte. Das heißt, es wurden verschiedene Stimmen dann halt eben durch echte Instrumente gedoppelt, und das macht dann halt…

    Markus: Geschichtet und so, genau.

    Marcel: Genau. War eine sehr coole Sache. Julia Olk hat das Stück mit mir gesungen, Sängerin aus Trier, die ich schon eine Zeit lang kenne.

    Markus: Die auch… die auch…

    Marcel: Die auch bei „Dezemberzeilen“…

    Markus: Genau, Backing Vocals da gesungen hat.

    Marcel: Genau.

    Markus: Und, ja, das war eine schöne Zusammenarbeit. Könnt ihr, wenn ihr möchtet… in den Shownotes gebe ich noch mal den Link zum Song. Könnt ihr mal reinhören. Gibt's natürlich auf allen Band üblich verdächtigen Plattformen. Ja und…

    Marcel: An dieser Stelle ganz liebe Grüße an diese Beteiligten.

    Markus: Genau, total! Und ja, Marcel, das war nur ein Ding. Es war eine Single, die wir releaset haben. War aber was Besonderes. Und erzähl mal, was haben wir denn für Meikes Rappelkiste gemacht. Es gab ja schon mal eine Folge, wo wir über die Produktion gesprochen haben.

    Marcel: Richtig. Von einem Highlight zum nächsten, was mich da sehr gefreut hat in Maikes Rappelkistes Produktion, die ich ja durchführen durfte bis zu einem gewissen Punkt, wir haben ja es dann so gemacht, dass wir uns aufgesplittet haben, was auch viel mit Corona und so zu tun hat, und ich habe so eine lange Zeit mit Meike dann alleine arranged und wir haben dann – wenn es ans Aufnehmen ging von Drums oder so, warst du ja sofort dann wieder dabei – Akustikgitarren. Hier gab es ein kleines weiteres Highlight, was mir wahnsinnig Spaß gemacht hat, und das war Anni, Anni Barth. Jetzt heißt sie Anni Gräb, aber man findet sie, glaube ich, unter der Anni Barth noch als Sängerin Profil.

    Markus: Genau.

    Marcel: Ist eine ganz, ganz, ganz tolle Sängerin und, ja, so eine Bloggerin, Youtuberin. Die macht ganz viel so Handmade-Sachen, was witzig ist, da das ursprünglich gar nicht so ihr Hauptding war. Das hat sie aber, glaube ich, schon zu Studiumszeiten gemacht. Anni und ich haben tatsächlich zusammen in einer WG gewohnt. Und ja, es war irgendwie so, ich hatte eine Backgroundsängerin für Meike gesucht, die sie auch gut covert und die auch weich klingt, die sehr weich klingen kann, und Maike vielleicht auch ein bisschen halt was brighter gestalten, aber auch…

    Markus: Sehr gut da stehen lässt!

    Marcel: War eine super Wahl irgendwie. Und nach so ein paar Versuchen… Wir versuchen auch immer ja die kurzen Wege zu nehmen regional, habe ich dann…

    Markus: Unser Netzwerk halt zu nutzen.

    Marcel: Genau.

    Markus: Genau.

    Marcel: Habe ich aber dann irgendwann gedacht, komm, jetzt frag einfach mal Anni. Und die hatte mir dann so schnell dann eine Demo für einen Song gemacht und dann war klar…

    Markus: dann alle begeistert waren, genau.

    Marcel: Okay, die Anni wird's für Maike.

    Markus: Da gab es einen schönen Aufnahmetag, der mich auch total beeindruckt hat, weil… also aus meiner Sicht, ich durfte halt da auch bei sein und habe das so gefeiert, weil Anni und Marcel sich so gut verstanden haben und da so wenig Worte eigentlich gefallen sind, aber so… sie waren so auf einer Linie. So, ohne viel zu sprechen, war beiden immer direkt klar, wo man hinwill. Das hat sehr, sehr, sehr Spaß gemacht und finde das… Auf Instrumentalebene habe ich das schon sehr oft so erlebt, aber ich finde das jetzt bei Gesang noch mal… boah, ich finde das beeindruckend, wie sie… wie schnell sie adaptiert hat, wie schnell sie verstanden hat, wo Marcel hinwollte. Und, wirklich, man hat nicht viel gequatscht. Das war… wow, das war… fand ich toll. Hat sehr viel Spaß gemacht. Und das Ergebnis ist, finde ich, toll geworden.

    Marcel: Ja, das hat irrsinnig Spaß gemacht. Und Anni und ich haben ja schon Demos für, weiß ich nicht, für Christina Stürmer schon aufgenommen zusammen. Wir haben so viel zusammen gearbeitet damals und es war auch für mich noch mal ganz toll – also, ganz liebe Grüße an dieser Stelle – noch mal mit Anni zusammenzuarbeiten, wirklich einen Hochgenuss. Hat Spaß gemacht.

    Markus: Total! Also, es war auf jeden Fall eines der großen Milestones dieses Jahr – Meikes Rappelkiste.

    Marcel: Genau. Und da sollten wir doch auch mal reinhören, oder, Markus?

    Markus: Ja, was suchen wir denn für einen Song aus?

    Marcel: Ich würde vielleicht einen nehmen, wo die Anne drin vorkommt.

    Markus: Ja, cool!

    Marcel: Lass uns doch mal den hier hören.

    [00:23:36 – 00:24:33 Musik]

    Marcel: Wow! Ja, da war natürlich jetzt… wir haben euch einfach mal gerade den Chorus-Mashup von Meake da reingepackt.

    Markus: Die Essenz.

    Marcel: Genau, die Essenz. Da waren doch einige Stellen, wo die Anni jetzt zu hören war. Und manchmal hört man sie auch nicht so gut. Da hat sie einfach im Hintergrund auch Doppelungen gemacht, und das auch fantastisch.

    Markus: Ja, also eins unserer großen Meilensteine dieses Jahr. Können wir, denke ich, auch stolz sein. Also, ich bin es; du bist bestimmt auch, Marcel. Und ja, es war den… Was noch viel spannender ist, ist dann wieder das Projekt marcel and the Mess, dein Soloprojekt. Und das hast du ja noch mal ganz anders erlebt, anders als Maikes Rappelkiste. Wie war das und wie war der Weg dahin, Marcel?

    Marcel: Verrückt. Also, dieses Projekt war ein großes Learning. Ich muss an der Stelle sagen, dass ich es sonst eher gewohnt bin - das kennst du ja auch so - den Hut auf zu haben bei dieser Audioproduktionskiste, gar nicht mal technisch, sondern wo es so hinlaufen soll!

    Markus: Wo die Reise hingeht, so.

    Marcel: Genau. Und das heißt, da wir dann für so einen Künstler wie Maike jetzt zum Beispiel so ein Album produzieren und dann ist es einfach meine Arbeit, oder meine Aufgabe, auch diese Entscheidungen zu treffen und sozusagen viel vorzugeben. Bei marcel and the mess, da war das ganz anders. Also, was ich mir gewünscht habe, und man muss ja, glaube ich, mal vorne anfangen, war einen Produzent, der das denkt. Das war durch Covid dann nur bedingt umsetzbar, weil es gab halt sehr wenige…

    Markus: So räumlich.

    Marcel: Genau, räumlich es gab sehr wenige Tage an denen man wirklich zusammen agiert hat. Dann hatte ich einen ganz tollen Vocalcoach. Die Mirjam von Eigen hat mit mir die ersten Schritte gemacht, die ersten Gesangsaufnahmen auch bei uns in rurtonstudio. Ein tolles Experiment, wo ich viel Learnings rausgezogen habe. Dann ging es weiter mit einer Live-Session mit diesen Vocals, mit Marc Rohles, Katja Stoffels, meiner Schwester am Bass, und Denis Sarp.

    Markus: Wo wir im Prinzip die Vocals gedubbt hatten.

    Marcel: Genau. Also, wir haben… es gab die Demos und haben darauf die Vocals aufgenommen. Haben wir, glaube ich, damals, in der Folge, könnt ihr noch mal reinhören, auch schon drüber gesprochen. War dann ein besonders Experiment, weil wir gesagt haben, die sind jetzt mal gesetzt, die Vocals. Die nehmen wir jetzt erstmal als so an. Das heißt also nicht, dass sie nicht mehr angefasst werden, aber das ist jetzt erstmal das, was wir halten werden, und darauf gehen wir jetzt unter Live-Session mit einer Band. So, und das war ein spannendes Experiment. Und, ja, gib mal dein Eindruck, aber daraus ist ja einfach auch sehr viel übriggeblieben.

    Marcel: Ja, vor allem habe ich selbst… ich habe ein wahnsinnig großes Learning für mich gehabt. Darauf möchte ich gleich noch mal eingehen, #Perfektionismus. Halte es mal kurz fest den Gedanken, aber lass uns mal kurz zu Ende gehen. Ich habe die zwei Songs mit Mirjam von Eigen auch so behalten, die beiden ersten Singles, und bin mega dankbar und zufrieden damit. Die zweiten beiden waren für diese Session anscheinend ein bisschen viel. Wir haben ja in zwei Tagen vier Songs eingesungen.

    Markus: Stimmt, ja.

    Marcel: Und damit war ich nicht mehr ganz so glücklich. Und ich musste also noch mal da einen Schritt machen innerhalb dieser Produktion. Und da kommt die Karo Fruhner ins Spiel, was dann auch ein interessantes Experiment war. Sie hat nämlich mit mir die Vocals dann in Köln im Vocal Coaching tatsächlich aufgenommen, einfach mit einem SM7, was auch mal wieder so ein interessanter Beweis dafür war, der Inhalt zählt. War eine ganz, ganz spannende Nummer, weil man halt grundsätzlich erstmal davon ausgeht, ja, nee, Technik und so weiter muss stimmen. Stimmt auch. Bei einer Schlagzeugaufnahme und so würde ich es auch absolut unterschreiben. Ich meine, es ist immer so eine Approach-Frage. Hits werden auch im Klo mit einem Handy aufgenommen.

    Markus: Ist völlig Wurscht am Ende, genau.

    Marcel: Ja.

    Markus: Es kann beides zum Ziel führen und es gibt keine… es ist kein Gesetz, so macht man es.

    Marcel: Aber das war einfach mal spannend. Und so entstand nachher so ein bisschen so ein Rumreichen. Das heißt, ein Gitarrist, der bei uns auch im Podcast war, Felix Tersteegen, hatte noch ein paar Gitarrenspuren geliefert. Dann hatte Karo auf einmal Backing Vocals für einen Song noch komplett aufgenommen.

    Markus: Eigentlich schön so. Das hat so einen…

    Marcel: Genau.

    Markus: So Dynamik bekommen, genau.

    Marcel: Aber Gott sei Dank eine, die noch funktionierte, und ich wurde dann auch das eine oder andere Mal gefragt, ja, wie willst du das denn. Und ich habe des Öfteren mich sagen gehört, ja, mach doch einfach mal, ich lasse das mal auf mich zukommen. Und das trifft eigentlich ganz gut, was marcel and the mess so für ein Learning für mich ist, denn ich glaube ja aus tiefstem Herzen daran, wenn du gute Leute um dich herum hast, dann werden die einen guten Konsens generieren. Du hast, wenn du eine Sängerin wie Karo Fruhner an Backing Vocals von einem Song stellst… Schau mal, das ist genau wie die Mirjam oder wie die Anni, die wir eben erwähnt haben. Das ist eine studierte Sängerin. Ich rede jetzt nicht von ihrer Solo-Leistung, die schon fabulös ist. Ich rede jetzt von Stilsicherheit…

    Markus: Ja, das ist es.

    Marcel: Von Geschmack, tasty Entscheidungen treffen, von Verstehen in was für einen Kontext man sich bewegt, Verstehen, welche Dynamik man gibt.

    Markus: Das ist so ein bisschen das, was eben wichtig ist, nicht so viele Worte, sondern das ist eigentlich…

    Marcel: Genau.

    Markus: Der Eindruck. Der wird angenommen und der wird dann verfeinert. In diese Richtung wird gedacht.

    Marcel: Genau, die Entscheidungen treffen diese Leute schon fast von selbst.

    Markus: Ja.

    Marcel: Also, du… das wird dir einfach mit dem Felix Tersteegen wird dir das nicht passieren, dass der bei einer Pop-80s-Nummer. Also, ich meine, selbst das möge passieren. Ich wollte nur ein abstruses Beispiel bringen. Aber diese Leute, die da aus dem Kontext von den Musikhochschulen kommen, die sind in der Regel sehr stilsicher und…

    Markus: Und feinfühlig.

    Marcel: Ja, genau. Und das ist so schön. Das ist so… It’s not just something you take; it's given. Weißt du? Also, und das finde ich so geil, also dass Sachen halt für dieses Projekt gegeben wurden.

    Markus: Für dich ja spannend, weil du ja sonst der immer mit dem Hut bist, derjenige, der entscheidet, derjenige, der die Richtung vorgibt, und jetzt hast du mal… ja, du hast eigentlich die Rolle des Artists eingenommen so.

    Marcel: Ja, genau.

    Markus: Und das ist ja auch mal schön für dich.

    Marcel: Also, ich war der koordinierende Produzent. Und, natürlich, die Demos waren sehr weit, aber Fabi Brümmer hat der ganzen Sache einen ordentlichen Stempel aufgedrückt und hat da auch wahnsinnig, wie ich finde, gemischt.

    Markus: Absolut!

    Marcel: Mit einer Handschrift, die wir dann gemeinsam entwickelt haben alle, wo du ja auch noch mit drinhängst, und ganz tolle Sache. An der Stelle sollten wir doch einfach mal reinhören, oder?

    Markus: Ja.

    Marcel: Ich gebe euch jetzt, pass auf, einen kleinen Überblick. Produktionstechnisch ist „Sell Out“ insofern witzig als das da schon die ersten Spuren von Felix Tersteegen mit drin sind, aber damit sich keiner jetzt irgendwie ärgert, die Rhythmusgitarren sind von mir. Das hätte er wahrscheinlich besser gekonnt. Aber er hat auf jeden Fall im Hintergrund ganz viel gemacht, Flageolett-Töne in der Strophe, dieses Lead-Guitar, ein paar Solo könnt ihr hören. Maike von Maikes Rappelkiste hat sich in die phänomenalen Punk-Rock-Vocals mitreingeschlichen, genauso wie die Karo Fruhner, die auch die zweite Stimme im Chorus da bildet. Hört mal rein. Denis Sarp auch natürlich wieder Legende an den Backing Vocals, die Engelsstimme aus Wermelskirchen. Nee, das sind so die die produktionstechnischen Highlights von diesem Ding. Und das ist auch eine der Vocals, die ich dann in Köln aufgenommen habe. Und das macht diesen Song, finde ich, auch ein bisschen spannend, denn der ist ein bisschen tatsächlich zusammengewürfelt. Da wünsche euch ganz viel Spaß mit. Inhaltlich möchte ich dazu sagen, Jenny Wolf, meine Co-writerin, die ich euch auch in der nächsten Podcastfolge vorstellen möchte und mit ihr mal wirklich näher über das Projekt sprechen will und noch mal beleuchten möchte, was sie eigentlich tut…

    Markus: Genau, wird die erste Folge im neuen Jahr sein, also seid gespannt.

    Marcel: Genau.

    Markus: Bestimmt auch ein spannendes Thema.

    Marcel: Ganz toller Kreativkopf. Und wir haben uns bei diesem Song was gedacht, denn es ging um ein Gespräch mit deinem früheren Ich. Und vielleicht findet der eine oder andere sich in den Vocals wieder, denn inhaltlich ist er wirklich lustig der Song. Es geht so darum, dass man irgendwie sich in Sicherheiten wiegt und man findet Ausreden und früher war man irgendwie so und so und so und dann war mal auf Punk-Konzerten und hat irgendwie nen BMW und nen Bänker und wo ist das alles hin. Und damit beschäftigt sich dieser Song. Und er sagt vor allem was Wunderschönes, finde ich. Dein jüngeres Ich wird immer da sein und wird dich daran erinnern und es wird sich nicht verarschen lassen. Es wird dir den Mist nicht abkaufen, den du jetzt machst mit deinem BMW und deinem Banker-Job und deinem Anzug und so. Und darum geht's so ein bisschen bei „Sell Out“. Also, ganz viel Spaß mit dem Song.

    [00:33:40 – 00:37:29 Musik spielt]

    Markus: Ja, geiler Song, Marcel! Also, mir gefällt der voll, also sowohl inhaltlich als auch soundtechnisch, und ja… ein schönes Ding geworden. Das müsst ihr euch dann demnächst auf Kassette anhören. Nein, Spaß! Da bin ich auch wirklich tatsächlich gespannt, wie das – das ist für mich so ein spannender Moment – wie klingt das nachher alles auf Kassette. Das ist ja noch mal was anderes als wenn man für eine CD produziert. 14. Januar ist der Release der EP. Und ja, also schaut vorbei. Das bekommen natürlich auch unseren Kanälen auch mit auf Instagram und so. Schaut mal in die Shownotes. Da werden wir einiges verlinken zu Marcel.

    Marcel: Genau.

    Markus: Ja, ich glaube…

    Marcel: Nützt eure Macht!

    Markus: Genau.

    Marcel: Streamt, teilt. Das ist das, was uns motiviert und was uns auch buchstäblich am Leben hält. Das ist wirklich wichtig für uns…

    Markus: Absolut!

    Marcel: Für so kleine Independent-Geschichten mit wenigen Leuten, wie wir es sind, und mit dieser Ethik halt handgemachte und noch ein bisschen regional-supportete Sachen irgendwie zu machen. Und an dieser Stelle können wir auch noch kurz was berichten, was Schönes, was über unsere unser Projekt „Dezemberzeilen“ noch zu erzählen gibt, denn „Dezemberzeilen“ hat auch noch – das muss ich euch noch kurz erzählen – hat auch noch eine schöne lustige Erfahrung, ja, fast eine traurig schöne Erfahrung gehabt. Wir haben in einer Kita tatsächlich das erste Mal „Dezemberzeilen“ performt. Das ging natürlich auch nicht mit einer fetten Band, sondern wir haben eben unsere eigene Playlist genommen und Maike und ich sind dann raus und haben…

    Markus: Corona geschuldet.

    Marcel: Das gemacht. Und ja, Corona geschuldet haben wir tatsächlich auch im Regen und in einem kleinen Zelt, 10 Meter von dem Zaun der Kita weg, performt, wo hinter… also, hinter diesem Zaun standen quasi die Kinder und die Eltern, die dann mit einer großen Truppe aus dem Dorf, oder aus dem Städtchen, quasi da ankamen und…

    Markus: Aber schöner als es abzusagen.

    Marcel: Diese Erfahrung war traurig wunderbar, also die… weil irgendwie die Händchen sind hinter den Gittern so und dann kannst ja irgendwie mal berühren, aber aufgrund dieser ganzen Vorschriften war das halt einfach nicht anders möglich. Und dann hatten die irgendwie hier Plakate gebastelt und Herzchen drauf.

    Markus: Schön!

    Marcel: Und unser Kindermagnet Meike hat ja schon auch mit ihren eigenen Videos hat sie ja schon sehr viel Vorarbeit da geleistet. Und dann waren wir ja auch noch an der Ostsee beim Bauern Martin.

    Markus: Auch da mit „Dezemberzeilen“ im Rucksack.

    Marcel: Genau. Haben da noch ein paar Shows gespielt. Und das war doch einfach mal eine schöne kleine Erfolgsmeldung. Das heißt, unsere eigenen Songs sind auf die Bühne. Und sei es auch im Moment noch kleine Bühnen, aber wir konnten endlich trotz Corona mal unsere Songs irgendwie ein paar Leuten präsentieren.

    Markus: Auch da noch mal ein liebes Dankeschön an den Bauer Martin für die Möglichkeit. Ja, ich würde sagen, wir können… Weißt du was? Ich glaube, wir hören mal rein in den letzten Song der Platte „Dezemberzeilen“. Und ich glaube, mit den Klängen entlassen wir euch einfach in die Feiertage. Wir haben heute Heiligabend und wir wünschen euch eine schöne ruhige Zeit mit euren Liebsten, mit Freunden und Familie, und dann hören wir uns wieder im nächsten Jahr. Das ist ja gar nicht dann so lange hin. Das heißt, in zwei Wochen hört ihr wieder Marcel und mich im „Reingetackert!“ Podcast. Wir wünschen euch einen guten Rutsch und, ja, ich sage Dankeschön für alle die zugehört haben dieses Jahr und auch danke allen Gästen. Marcel, hast du noch ein paar Worte?

    Marcel: Ja, auch ich möchte mich ganz recht herzlich bedanken. Und, wow, also wir haben so viel Feedback bekommen. Auch bei „Dezemberzeilen“ habt ihr uns nicht hängen gelassen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass wir so viele CDs und so unfassbar viele Kartons packen müssen schon letztes Jahr, als das Album rauskam, ohne eine einzige Show spielen zu können. Also, ihr habt uns da nicht hängen gelassen. Tut das bitte auch weiterhin nicht, denn, ja, wir geben ja auch ganz viel Liebe da rein und wollen auch euch damit irgendwie eine schöne Zeit machen. Und jetzt hört ihr den Song „Stille Nacht“, unsere Version von „Stille Nacht“. Und an dieser Stelle auch noch mal ganz liebe Grüße an die Lotti. Die war damals, Markus, 19?

    Markus: Ja, genau.

    Marcel: War eine Gesangsschülerin von mir und haben wir ein Duett gesungen und es war so schön mit ihr. Und ja… „Stille Nacht“.

    Markus: Mit diesem Eindruck wollen wir euch auf Wiedersehen sagen.

    Marcel: Ja.

    [00:41:46 – 00:44:59 Musik]

    Marcel: Ja, Markus, dann würde ich mal sagen das letzte Mal dieses Jahr…

    Markus: Ja.

    Marcel: Drei… zwei… eins… Frohes neues Jahr!

    Markus: Frohes neues Jahr!

    Marcel: Und, Markus, ein Bierchen?

    Markus: Ja, auf jeden Fall. Aber meinst du, das geht ja mit Boosterung im Arm?

    Marcel: Ach, du bist frisch geboostert.

    Markus: Aber frisch geboostert muss man ja aufpassen… 

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