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Lass mal einen Verlag UND ein Label gründen [022]

INHALT

Hey Audionerds ;-),

es gibt Neuigkeiten, denn 2021 ist einiges passiert. Die „rurton-Welt“ wächst und entwickelt sich weiter. Voller Stolz präsentieren Markus und Marcel euch, taufrisch, den produzierenden Musikverlag, bestehend aus dem “WIMMER Musikverlag” und dem independent Label „BRACK! music“.

Klingt aufregend, aber was macht so ein Verlag eigentlich?

Und wozu braucht man ein Label?

Die beiden erklären euch heute, wie es zur Gründung kam und welche Unterschiede es zwischen einem Label und einem Verlag gibt.

Was haben Interpreten und/ oder Autoren davon, Teil eines Umfelds zu sein, das Label, Verlag und Produktion vereint?

Sei gespannt!

Wenn du jetzt hellhörig geworden bist und Hilfe rund um das Thema Veröffentlichung von Musik brauchst, melde dich doch bei uns (www.brack-music.de). Wir freuen uns ein Teil deiner Entwicklung zu sein!

Wer besonders aufpasst wird auch merken, dass sich Maike in diese Folge geschlichen hat, denn es gibt auch ein neues Intro zu “Reingetackert!”. Wir hatten viel Spaß dabei!

3...2...1… Reingetackert!

Marcel und Markus


SHOWNOTES

  • Maikes Rappelkiste - Schritt Schritt Kick https://open.spotify.com/track/3aJVcDQM43uGT1FyebUwza?si=fea6aba08bcf4591
  • Maikes Rappelkiste Album 
  • https://brack-music.de/produkt-schlagwort/maikesrappelkiste/
  • Podcastfolge "Reingetackert!" mit Maike 
  • https://www.rurton.de/podcasts/albumvorstellung-maikes-rappelkiste-keine-langeweile-mehr/
  • BRACK! music 
  • https://www.brack-music.de/
  • rurtonstudio
  • http://www.rurtonstudio.de/
  • Helene Fischer Weihnachtsshow
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Helene_Fischer_Show
  • GEMA
  • https://www.gema.de/
  • marcel and the mess
  • https://instagram.com/marcel_and_the_mess?utm_medium=copy_link
  • Apokalypse und Filterkaffee
  • https://apokalypse-und-filterkaffee.podigee.io/
  • Jung und naiv
  • https://www.jungundnaiv.de/
  • Micky Beisenherz
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Micky_Beisenherz
  • Christian Ulmen
  • https://instagram.com/christian.ulmen?utm_medium=copy_link
  • Fahri Yardim
  • https://instagram.com/fahri_yardim?utm_medium=copy_link
  • Jerks
  • https://www.joyn.de/serien/jerks


    INHALT

    Marcel: Hey ihr Lieben, herzlich willkommen zu Reingetackert! Folge 22 vom 03. November 2021. Wir sitzen hier, Markus und ich, im wunderbaren rurtonstudio und wir haben ein schönes Thema für euch mitgebracht. Markus, was ist los? Dieses Jahr ist irgendwie so unglaublich viel passiert.

    Markus: Hallo Marcel. Bevor ich auf die Frage eingehe, was ganz Wichtiges und das ist auch echt ein Problem, nein Spass, aber wir sitzen nicht abends hier und wir haben kein Bier.

    Marcel: Ich verstehe dich, das muss besser werden.

    Markus: Also letztes Mal habe ich mich so gefreut, dass wir wieder abends da sitzen und jetzt haben wir das schon wieder über Bord geworfen.

    Marcel: Aber bevor wir jetzt ins Thema einsteigen, habe ich mir noch notiert, das möchte ich auch kurz loswerden: Es gab einen Fehler in der Folge mit Maikes Rappelkiste. Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden: "Worüber redet ihr denn da, in dem Moment?" Es hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen und zwar ein falsches Audio Snippet, hatte ich Markus gegeben. Und da hört man gar nicht, es handelt sich wohl um den Song: "Schritt, Schritt, Kick" Und in der Bridge, da ruft jemand, da ist so ein Ausrufer, so ein Marktschreier. Danach reden Maike und ich darüber, das kann halt überhaupt keiner nachvollziehen, weil die Stelle einfach die falsche ist. Falls euch das auch gestört hat, Fehler von mir an dieser Stelle, wollte ich das nur kurz erwähnen. So, aber jetzt kommen wir endlich zu der Frage. Es ist 2021, wir hantieren schon so viele Jahre zusammen aber warum ist ausgerechnet in diesem Jahr so wahnsinnig viel passiert, Markus?

    Markus: Ja, wir haben uns dahin bewegt, dass wir tatsächlich mittlerweile angebunden hier an unser Producing Team und an das Studio auch ein sogenannter produzierender Musikverlag sind. Und neben all den coolen Dingen, die wir produziert und veröffentlicht haben, haben wir tatsächlich einen Verlag und ein Independent Label gegründet.

    Marcel: So, und das musst du uns und unseren Hörern glaube ich jetzt auch mal kurz auf den Punkt bringen. Bevor wir darauf eingehen, was vielleicht auch eventuell Unterschiede sind, das interessiert mich auch wahnsinnig. Nicht zuletzt, weil ich es bis vor kurzem tatsächlich trotz Musikstudium auch nicht gerafft habe. Aber es gibt einerseits den Wimmer Musikverlag, den du gegründet hast und andererseits BRACK! music. Wie ihr schon vor unserem wunderbaren Rurton Merch kennt, "Brack" ist ja so ein Wort, was wir so witzig finden. Da lag die Entscheidung, dass so zu nennen vermutlich nicht weit weg. Es gibt auch schon eine URL, oder Markus?

    Markus: Ja, genau, das ist auch ganz schön. Das fühlt sich für mich und so für alle hier Beteiligten rund um uns herum ganz cool an, dass wir so eine Art größere Visitenkarte jetzt auch schon haben, nämlich unter "www.brack-music.de" kann man wirklich schon sehen, was wir machen oder was wir schon gemacht haben. Und falls euch das interessiert, schaut doch mal vorbei. Die ist jetzt am Start seit letzter Woche Freitag und ich denke, das ist ganz cool. Die werden wir immer weiter befüllen mit unserer Arbeit und was wir machen, schaut da gerne einfach mal vorbei.

    Marcel: Ist wirklich sehr sehr cool geworden und sieht top aus. Ich finde das auch wahnsinnig wichtig, dass man irgendwo auch die Arbeit, also bei Instagram rum streamen und aktiv sein ist die eine Sache, aber ich sage mal, eine seriöse Visitenkarte, wo man halt eben auch verfolgen kann, was wir auf dieser Ebene so alles releasen und machen.

    Markus: Und ich finde das schön, die Meilensteine sind halt da und bei Instagram geht das dann irgendwann verloren. Klar könnte man das festhalten, in den Stories aber es sind halt Meilensteine und ich finde die sollten greifbar sein. Und genau das findet ihr auf der Seite. Das heißt alle unsere Releases, wir haben ja dieses Jahr schon einige Digital Releases rausgebracht für verschiedene Künstler und letzte Woche Freitag auch dann tatsächlich unser erstes physisches Album, von Maikes Rappelkiste, andere werden noch folgen...

    Marcel: Wichtig ist glaube ich hier den Punkt zu machen, dass wir es selbst releasen. Also vorher gab es ja schon Alben in Kooperation rund ums Rurton Studio oder in anderen Projekten aber dann ist Maikes Rappelkiste das erste Album auf deinem Label.

    Markus: Das ist das erste physikalische Album und das fühlt sich natürlich toll an. Zusammen gibt es eben diese Homepage und für die Zukunft ist noch zu sagen, das ist zwar nicht up to date aber das finde ich noch wichtig, wenn ihr so ein bisschen rum surft, da haben wir auch oft schon gesagt, schaut mal auf "rurton.de/producing" vorbei. Die ist meiner Meinung nach einfach noch nicht wieder auf aktuellem Stand. Das heißt, in Zukunft wird die auch noch umgebaut und ich möchte das dann einfach ersichtlich ist, dass wir so ein cooles aufgestelltes Team um das Rurton Producing Team haben, mit vielen Partnern und Helferlein. Und die sollen da präsentiert werden unabhängig von unserem Label und Verlag. Das kommt aber erst in Zukunft, da werden wir euch bestimmt nochmal Bescheid sagen, wenn das auch so weit ist.

    Marcel: Ja, voll schön, da wächst eine richtig schöne kleine Rurton Familie und all das auf den Punkt zu bringen und dann immer wieder auf den neusten Stand zu bringen und das natürlich auch mit Webpräsenz zu versehen, ist natürlich auch immer wahnsinnig viel aufwendige Arbeit. Aber Marcus, lass mal einen Schritt zurückgehen. Ich als Musiker, wenn ich jetzt mal so auf diese Begrifflichkeiten schaue, Label, Verlag, was ist da eigentlich der Unterschied und wie definieren wir die Sachen erst mal?

    Markus: Wie können vielleicht sogar noch einen Schritt zurückgehen. Wie sind wir auf die Idee gekommen überhaupt? Ich glaube, wir saßen einige Male hier und haben uns darüber unterhalten: Okay, wie können wir Zusammenarbeit mit Interpreten, mit Autoren, mit Künstlern und auch unseren anderen Partnern, also alles, was drumherum zu tun hat, Promotion und so, wie können wir das auf feste Beine stellen? Also wie können wir das vertraglich regeln, dass wir safe sind und, dass auch unsere Partner safe sind? Und da lag irgendwie nahe, dass wir das so machen. Wir haben schon ein Tonstudio, da sitzen wir hier gerade drin, in dem arbeiten wir halt ganz viel, wir sind ein Produzententeam, also wir produzieren schon Musik und wir haben jede Menge Autoren und seit, ich würde sagen zwei Jahren bestimmt, arbeiten die aktiv am Aufbau von einem Katalog und deswegen lag das irgendwie nah. Also ich glaube, wir wussten es selber noch nicht aber mit unserer Recherche und mit dem immer wieder neu dazu gewonnenen Wissen, war das irgendwie so der logische Schritt. Wir gründen einen Verlag und mit diesem Verlag werden wir auch ein Label anbinden und das nennt man halt, das ist halt dieser Name, der ist einem vorher schon oft über den Weg gelaufen: "Musik produzierender Verlag". Aber dieser Zusammenschluss von all diesen Sachen ist eben das Coole, was wir hier haben, was wir jetzt eben mit diesen zwei Sachen, WIMMER Musikverlag und BRACK! music nach außen tragen können.

    Marcel: Ja, ich erinnere mich an manche Situationen, wo ich dann um die Ecke kam und sagte: "Hey cool, guck mal hier, da ist der und der und die machen das und das und die machen ja das und das und das. Das ist doch total cool, wenn wir uns mit den zusammentun tun." Und ich erinnere mich daran, dass ich oft dann dir das präsentierte und du so fragtest: "Ja und dann?" Und ich glaube, die Frage ist ja auch ganz wichtig. Das wird einem aber auch manchmal erst zu spät bewusst, weil wenn so Ideengeber und Projektinitiatoren wie ich dann losrennen, dann sind die vom Enthusiasmus, von der Kreativität gepackt und es muss halt auf jeden Fall auch eine Struktur um das Ganze herum geben, sonst läuft das immer ins Leere. Und vor allem haben wir auch gemerkt, das kann auch manchmal hier und da gar nicht so angenehm sein.tTotal! Also diese Anführungszeichen, diese Sicherheit, diese Struktur, die wir jetzt neu geschaffen haben, fühlt sich total gut an, die ist natürlich auch ein Mehraufwand für alle Beteiligten, für mich aber auch für alle, die zum Team gehören. Aber sie bringt auch einfach Sicherheit und das ist auch gut in der Außendarstellung, finde ich, dass man das so kommunizieren kann. Du hast eben gefragt: "Was ist der Unterschied zwischen Verlag und Label?" Das ist wirklich, glaube ich, nicht jedem klar, weil es auch so oft, die einen sagen immer: "Ich bin gesignt von einem Plattenlabel" oder "Ich habe einen Vertrag beim Verlag" und immer denken viele: "Das ist doch alles das gleiche, irgendjemand will mit der Geld verdienen, oder?" Na ja, es ist so, also Verlag und Label sind wirklich einfach zwei komplett verschiedene Sachen und ich finde zwei Sätze lassen das total klar werden. Nämlich der Verlag verwertet die Komposition. Das heißt, der verwaltet und verbreitet das, also von Komponisten, Textern und so weiter, also er verwaltet geistiges Eigentum. Das macht der Verlag und das Label verwertet die Aufnahme. Also Verwertung der Komposition vs der Aufnahme. Und das ist ein Riesenunterschied. Das heißt, das eine ist quasi, bei dem Schutz des Urhebers zu helfen und das auch nach außen zu tragen und auch auf die Rechtsgrundlage zu stellen. Und das andere ist eben das Verwerten einer Aufnahme, also einer schon hergestellten Tonaufnahme.

    Marcel: Man kann doch auch umgedreht sagen, korrigiere mich, wenn ich das falsch sage, weil in meiner Person ist ja beides vereint. Interpret oder Autor agieren eigentlich primär mit dem einen oder mit dem anderen. Weil als Songwriter kenne ich die Arbeit mit Verlägen oder auch Verlagsverträge sind keine Seltenheit, auch wenn ich gefühlt nur 10% von dem verstehe, was da drin steht über 18 Seiten. Jetzt verstehe ich viel mehr davon. Und Label ist ja eigentlich eher dann interessant, wenn ich Interpret und/oder Songwriter bin.

    Markus: Also was halt interessant ist, glaube ich, du kannst ja auch als ein Interpret gesignt werden, also bei einem Plattenlabel und es können ja Lieder von anderen produziert werden, also auch aus einem anderen Verlag, der muss gar nicht angeschlossen sein an das Label.

    Marcel: Da müssen wir noch mal kurz einen Schritt zurückgehen und noch mal kurz die Biege machen. Die professionellen Musiker unter uns wissen das vielleicht, aber ihr solltet euch auch klar machen, dass es ist jetzt eher eine absolute Seltenheit, dass der Interpret auch alles alleine schreibt.

    Markus: Genau, ich glaube, das gibt es oft im Bandkosmos, da ist das glaube ich eher üblich. Das heißt die Band oder Teile der Band schreiben einen Song und der wird dann auch produziert. Aber ich glaube auch in verschiedenen Genres, also ob das jetzt vielleicht unser Genre Pop oder auch Kindermusik oder auch Schlager oder Rockmusik, also wenn du Einzelinterpreten hast, dann sucht man halt Autoren dafür. Das heißt, ein Label oder ein...

    Marcel: Man sucht zumindest eine Hilfe. Also du vielleicht Co-Writer oder du hast auch Re-Writer. Wir haben das schon sehr oft...

    Markus: Oder man bedient sich halt eines Katalogs...

    Marcel: Oder man bedient sich wirklich eiskalt eines Katalogs, wenn du halt den Interpreten hast, was ja alles okay ist. Ich will das gar nicht bewerten, aber man muss sich einfach mal klar machen, dass in den seltensten Fällen derjenige, der auf der Bühne steht, zu 100% dafür verantwortlich ist, dass das Produkt da jetzt da ist.

    Markus: Das heißt nicht, dass er nicht einen Song geschrieben hat, das muss es nicht ausdrücken.

    Marcel: Das meine ich jetzt nicht aber wenn du dir die Helene Fischer Weihnachtsshow anguckst, dann sind da natürlich musikalische Leiter, Arrangeure, Komponisten und ein riesiges Team, ganz zu schweigen von Kameras und sonst irgendwas mit Ton und Musikern dran beteiligt und so ist es halt in dem Interpreten Sektor, denke ich. Das muss man sich einfach mal klar machen, dass das halt eben so sein kann.

    Markus: Genau, gehen wir doch mal auf konkret "Verlag" ein, was ist dem sein Job. Ja, der Job ist eigentlich das Verwalten der Urheberrechte. Das heißt, da behilft er sich natürlich auch der GEMA. Das heißt, die GEMA hilft dem Verlag eben die Rechte zu schützen und auch gegenüber den Verwertungsgesellschaften im Ausland, dass heißt eben weltweit Urheberrecht zu schützen. Und der zweite wichtige Job eines Verlags, zumindest im U-Bereich, im E-Bereich der E-Musik, natürlich der Notendruck, der natürlich total unwichtig ist für den U-Bereich, für die U-Musik. Bei uns ist es so ein bisschen, wir werden tatsächlich von Liedern für unseren Pop werden wir halt ein paar Noten veröffentlichen. Aber das ist natürlich einfach nicht das Haupt-Ding. Na ja, und eben der andere Job ist Vermittlung von diesen Werken an Labels und Produzenten. Das und das ist das, was wir gerade gesagt haben. Das heißt Labels oder Produzenten, die das das dann vielleicht einem Label anbieten, suchen Songs. Und das kann der Verlag halt bieten, wenn er einen Katalog hat. Was für Verträge schließt man mit einem Verlag? Da kann man nur kurz anreißen, da können wir jetzt nicht reingehen. Aber es gibt eben wieder einen normalen Verlagsvertrag oder einen exklusiven Vertrag, von Autoren oder Textern mit einem Verlag,

    Marcel: Also dieser Verlagsvertrag ist normalerweise ja ein bisschen Projekt-gebundener. Es kann ein Song sein oder halt auch irgendwie ein Camp für ein Künstler, oder so was.

    Markus: Genau. Und das andere ist eigentlich, dass jemand exklusiv halt nur für diesen Verlag schreibt.

    Marcel: W as mitunter interessant sein kann, aber was euch natürlich auch dann entsprechend einschränkt.

    Markus: Genau, du hast auf der einen Seite Einschränkung, du hast auf der anderen Seite aber auch natürlich, hat der Verlag auch weniger Arbeit, weil er muss nicht jedes Mal neue Verträge machen mit jedem Song, der geschrieben wird. Und die Erlöse, ja, was sind die Erlöse also wie verdient denn jetzt so ein Verlag überhaupt Geld? Das habe ich mich auch gefragt. Der Verlag verdient einfach daran, dass halt die Musik verwendet wird. Das heißt, bei der U-Musik der Notendruck, die Noten werden gedruckt und dann werden sie aufgeführt. Und durch die Aufführung fließt halt Geld, werden Tantiemen bezahlt. Das ist aber genau das Gleiche auch für die U-Musik. Es wird also aufgeführt, live bei Konzerten und die Kompositionen werden verwendet in Werbung, TV oder Radio. Und alleine damit bekommt man dann eben über die GEMA die Tantiemen und ein Teil dieser Vergütung behält der Verlag, das ist quasi seine Einnahme. Genau, also das ist so im Groben der Job des Verlags.

    Marcel: Du hast den Vorteil, dass du auf die Dienste des Verlages zurückgreifen und auf die Administration des Verlages zurückgreifen kannst. Der Verlag hat ja auch irgendwie noch so eine Kontrollinstanz, weil er Abrechnungen ja prüfen kann und

    Markus: Muss er halt, das ist sogar seine Pflicht, er muss melden, das gehört zu seinen Pflichten. Also er muss es bei der GEMA anmelden, er muss das richtige tun und er muss auch immer prüfen, ob das eben richtig ist. Und man meldet bei der GEMA, aber das wird ja direkt weltweit halt bei allen gemeldet, also wenn du im Ausland gespielt wird, soll ja auch dein Werk geschützt sein. Das heißt, das meldet die GEMA ja direkt weiter. Und das ist halt interessant und ich denke, wenn du da als Verlag erfahren bist und das lange Jahre machst, dann hast du einfach viel mehr Routine. Ich kenn das selber, weiß das selber von mir, denn ich habe jahrelang, wenn wir Sachen produziert haben, habe ich als Teilurheber das gemeldet und habe das für die anderen mit übernommen. Und wer das einmal gemacht hat, der weiß, wie anstrengend das ist.

    Marcel: Da gibt es auch dieses, wie heißt nochmal dieses Konto, A-Konto oder so. Das ist auch eine wunderschöne Sache. Das heißt, der erste Komponist oder so...

    Markus: Der erste gemeldete Autor...

    Marcel: Genau, der ist dann derjenige, der dieses A-Konto, wo glaub ich alle Tantiemen landen, die andere nicht abrufen oder so...

    Markus: Genau, die nicht zugewiesen werden können...

    Marcel: Das ist eine wunderbare Sache. Dann hast du nämlich mehr Geld und irgendwann sagt vielleicht unter Umständen jemand: "Hier, Ich habe mich bei der GEMA angemeldet, du hast das aber abgegriffen."

    Markus: Das sind alles so die Probleme, wenn du das als Urheber machst. Also klar, der erste Gedanke ist ja glaube ich von jedem Musiker, du nennst dich ja glaube ich erst dann Autor, wenn du über all diese Probleme weißt, aber der Musiker denkt sich erst mal: "Moment mal, also da will jetzt ein Verlag die Kohle abgreifen, die mir eigentlich zusteht?" Klar, kann man so sehen, aber du kannst ihn auch als einen Dienstleister sehen, der dir eben hilft administrativ auch dein Geld zu bekommen, was dir zusteht, was ja, finde ich, sehr wichtig ist.

    Marcel: Und, gerade das Beispiel ist ja eigentlich auch ein guter Aufhänger für einen Verlag, weil da geht es um Teamwork. Weil, wenn du alleine schreibst, ist es ja noch mal eine andere Sache. Dann hast du keine A-Konten oder musst mit anderen Autoren irgendwie aufpassen, dass du da aktiv bist. Ich finde auch als Songwriter oder ich leite ja auch ein paar von unseren Songwriting Teams bei so unterschiedlichen Projekten, empfinde ich den Verlag auch als entlastend, weil ich muss nicht jedes Mal ins Gefecht. Ich kann meine Informationen, wer hat was an welchem Song gemach weitergeben, weiß aber, da ist noch jemand, der das Gespräch führt, der einen Entwurf aufsetzt und bei dem können sich die Urheber auch melden und beschweren. Das heißt, man muss sich nicht mit vier Mann, wenn man jetzt für ein Projekt geschrieben hat, da rum zoffen und sagen: "Ich hatte aber mehr"

    Markus: Genau, wenn der Verlagsvertrag für diese Komposition aufgesetzt wird, dann wird darüber entschieden, dann kann man zusammen darüber verhandeln.

    Marcel: Finde ich auch super, das ist ja was, womit ein Urheber sich unter Umständen auch wirklich nicht rumschlagen will.

    Markus: Es ist ja immer unschön, so darüber zu diskutieren. Aber wie gesagt, noch mal wenn die Frage: "Was macht der Verlag?" Na ja und er kümmert sich halt darum, dass eben eure Songs irgendwie verwertet werden. Und das Spannende ist halt, in unserem Kontext, na ja, wir versuchen halt unsere Songs, die wir im Katalog haben, wenn wir sie nicht extern vergeben, an einen anderen Produzenten oder ein anderes Label, im Haus quasi weiterzuführen. Das heißt, wir wollen sie halt weiterbringen. Das heißt, wir haben als produzierender Musikverlag eben schon das, was dahinter kommt, schon da. Und das ist eigentlich ein großer Vorteil, wenn man mit uns zusammenarbeiten möchte.

    Marcel: Das ist doch eigentlich das Stichwort. Da kommen wir jetzt eigentlich, da können wir die Biege zum Label machen.

    Markus: Genau, was macht das Label? Haben wir eben schon kurz gesagt, der Job ist, Aufnahmen zu verwerten, also es muss eine Produktion geben. Das kann schon eine fertige sein, also du kannst natürlich auch mit deiner fertigen Produktion zu uns kommen und sagen: "Hey, guck mal hier. Ich möchte das gerne veröffentlichen. Helft ihr mir dabei? Seid ihr da mein Partner?" Dann machen wir das. Oder wir veröffentlichen halt Musik, die bis jetzt nur geschrieben wurde. Dann müssen wir natürlich dafür sorgen, dass wir einen Produzenten finden. Das kann eben unser eigenes Rurton Producing Team sein oder wir suchen halt einen externen Produzenten. Und dann gilt es, das eben zu organisieren, diese Produktion. Und am Ende...

    Marcel: Du sagst das gerade so, so eine Produktion, von einem Album oder so, dauert gern mal mit Writing-Phase und einem kleinen Team auch gerne mal ein Dreivierteljahr bis anderthalb Jahre.

    Markus: Da hängt halt einfach auch viel dran. Also viel Kreativ-Leistung und auch viel Planungsleistung und auch wirtschaftliche Leistung. Ich wollte das nicht so weg sprechen, aber das ist halt auch der Job des Labels, also die Hand darüber zu halten und das zu planen. Und es sollte im besten Falle halt darin gipfeln, dass es veröffentlicht wird, diese Produktion. Das kann dann klassisch, also auf einem Tonträger sein, also ganz physisch, wie wir es gerade mit Maikes Album gemacht haben oder wie es jetzt halt immer neuerdings so ist, dass man es digital veröffentlicht.

    Marcel: Wie wir es auch mit ihr gemacht haben...

    Markus: Genau, was wir natürlich auch vorher schon mit Singles gemacht haben, auch mit einem Album. Das heißt, Download und Streaming, so wie ihr es halt kennt, so wie es halt aktuell ist. Aber auch das ist der Job des Labels, das halt zu machen. Das klingt so einfach und vielleicht habt ihr es auch schon mal gemacht aber es ist halt, wenn man es ordentlich macht, sodass es halt alles abrechenbar ist und, sodass es sauber gemacht ist, dann ist das auch viel administrative Arbeit, die nicht zu unterschätzen ist.

    Marcel: Und das klingt auch jetzt alles mal gerade so ganz trocken, aber ist eigentlich mega spannend für die Interpreten, weil es gibt nämlich verschiedene Modelle, verschiedene Wege, die man da einschlagen kann. Und da kommen wir ja dann gleich noch mal im Detail zu. Markus, was macht ein Label für einen Vertrag denn mit einem Künstler?

    Markus: Ja, das ist eigentlich das Klassische. Das ist das, wenn Leute sagen: "Hey, ich habe einen Platten-Deal" dann ist das eigentlich der Künstlervertrag. Das heißt, man macht einen Vertrag mit dem Interpreten bzw. Künstler und darin hält man fest, was man denn zusammen machen möchte. Also was ist denn der Plan? Also das heißt, da schreibt man rein: Du lieferst vielleicht Songs oder... Also das definiert man eigentlich gar nicht, man sagt: Wir wollen das! Wir wollen ein Album produzieren oder wir wollen auch, dass Singles vorher rauskommen, wir wollen ein Video machen, bevor wir es dann veröffentlichen. Das schreibt man da rein. Und natürlich, die Aufteilung des Erlöses, das ist ja das Wichtigste. Das heißt, man verdient ja nachher einfach durch den Tonträgerverkauf, durch vielleicht Merch, das muss nicht immer sein, aber der Künstler hilft natürlich dabei, einfach ein Produkt zu erschaffen, mit dem man Geld verdient. Und in diesem Vertrag gehört rein, wie das aufgeteilt wird.

    Marcel: Genau, weil er ja auch Vorteile dadurch hat, da kommen wir noch mal zu. Dem gegenüber steht, glaube ich, der Band-Übernahme-Vertrag...

    Markus: Das ist eigentlich so der Klassiker: Es gibt schon die Produktion. Das heißt, man hat vielleicht schon mit einem Produzententeam oder Produzenten Sachen produziert. Es gibt eigentlich ein fertiges Album oder eine fertige Single und man sagt einfach: Ich brauche Hilfe bei der Veröffentlichung. Und, das haben wir ja noch garnicht angesprochen: Es geht ja nicht nur um Veröffentlichungen, sondern auch um die Bewerbung der Veröffentlichung, also um die Promotion. Und da wir ein ganz kleines und junges Label sind, lernen wir dann auch ganz viel und brauchen da natürlich auch Partner. Wir brauchen Partner, die bemustern, die Pressetexte schreiben also wir machen da schon sehr viel selber, das merkt ihr ja vielleicht schon auf unseren Instagramkanälen, aber wir holen uns da auch Hilfe. Man braucht ja auch die Hilfe für die jeweilige Sparte. Aber das ist auch nicht zu unterschätzen, weil dieser Satz ist so schön bekannt: "Was ist, wenn es dein Album gibt und keiner weiß es?" Dann ist es nicht nur so, dass es keiner kauft, sondern es wird dich als Künstler auch nicht weiter bringen.

    Marcel: Und du weißt es ja auch jetzt, aus mittlerweile zahlreichen Anfragen, auch aus der Vergangenheit: Die Leute können das auch gar nicht so unterscheiden. Ich kenne das aus der Produzentenrolle. Ich glaube, dass viele dann glauben: "Ja der macht das dann jetzt mit mir zu Ende, sodass das irgendwo ist, sodass das nachher im Saturnregal liegt und im Fernsehen ein Clip läuft" Das ist natürlich nicht der Job des Produzenten, genauso wie es nicht der Job des Songwriters ist.

    Markus: Man darf auch nicht vergessen, dass das relativ... Also du hast was schönes angesprochen, also all diese Dinge, der Vertrieb: Wo landet das? Wo kann man es kaufen? Wo wurde es beworben? Man darf nicht unterschätzen, dass auch so ein Major Label richtig viel raushaut und, dass das auch nicht bei jedem das gleiche investiert. Also ich kenne genug Beispiele aus meinem Freundeskreis oder Bekanntenkreis von Kollegen, die Plattenverträge hatten aber aber wo das Label gar nicht die Zeit und das Geld investiert hat, dass es irgendwie bekannt wird. Und das darf man einfach nicht vergessen, weil es reicht natürlich nicht, nur diesen Platten-Deal zu unterschreiben, weil der ist heutzutage auch relativ oft sehr faul, weil man denkt: Okay, du bist jetzt in einer riesen Company, aber du musst selber noch so viel reinbringen, dass du gar nicht viel davon hast.

    Marcel: Das ist sowieso mega spannend. Da geistern so viele Begriffe und so viele Irrtümer durch diese Musikwelt. Das merkst du ja in jedem kleinen Gespräch, wenn du mit Freunden und mit neuen Bekannten irgendwo sitzt und mal ein Bierchen trinkst und es kommt dann zu: "Ach, du machst doch Musik, wie geht das denn?? Ja, okay. Markus, jetzt haben wir das mal ein bisschen herausgearbeitet, was die Unterschiede sind und was die Jobs von Label und Verlag sind und wie die sich da so ganz grob aufstellen, was es für Verträge gibt, wie die auch verdienen und was sie für Vorteile haben, also so auf dieser ganz groben Ebene. Aber lasst uns jetzt mal reingehen: Was bringt dir das als Musiker? Also was bringt mir das, wenn ich jetzt dieserlei Verträge hab? Und da wollen wir mal rein schauen: Was sind die konkreten Vorteile?

    Markus: Ich glaube, was man rausstellen kann: Was ist der Vorteil, dass wir jetzt quasi hier alles zusammen haben? Also, dass wir jetzt gleichzeitig Tonstudio, Produzenten, Label und auch Verlag sind, kann man runter brechen auf so ein paar, finde ich, sehr wichtige Punkte, bei denen wir selber auch schon erfahren haben, dass es, wenn es nämlich nicht so ist, uncool ist. Das ist erstens, dass wir einfach durch enge Zusammenarbeit kurze Kommunikation haben und wir einfacher und produktiver werden. Das kannst du dir vorstellen, wenn du jetzt Produzent bist und du musst mit einem Label, was nichts zu tun hat mit dem Verlag kommunizieren und vielleicht mit einer Promoabteilung, das ist dann alles langwieriger und unproduktiver als, so wie wir es halt haben. Das heißt, wir sind sehr konzentriert, ein kleines und feines Team und ich denke, das hilft auf jeden Fall.

    Marcel: Mal ganz davon abgesehen, dass wenn du irgendwie neu bist und du jetzt nicht gerade einen riesen Majorlabel bekommst und die wahnsinnig in dich investieren, dann hat ein Produzent jetzt nicht mal gerade 20.000 Euro Budget für ein Studio.

    Markus: Und, Moment und auch da, du hast gerade schon wieder viel in diesen einen Satz reingebracht: Du musst auch erkennen als Musiker, ob das ein cooler Deal ist, den du da bekommt und das finde ich viel wichtiger. Und das zweite Ding, also das nächste Ding, was finde ich wichtig ist: Wir brauchen halt als produzierender Musikverlag viel weniger Partnerfirmen, wir sind schon Tonstudio. Das, was du gesagt hast, wir sind schon Produzenten, wir sind Label. Das heißt, wir brauchen noch so Projektpartner bei Vertrieb. Wir brauchen noch einen Projektpartner beim z.B. Marketing, da holen wir uns quasi die Skills rein. Wir holen uns natürlich auch Input von Musikern und Produzenten, darum geht es nicht. Aber wir haben eben schon sehr viel inhouse. Und wenn du hier hinkommst und das ist ein super wichtiger Punkt, haut genau auch in die Kerbe, die du gerade angesprochen hast: Wir verwalten deine Rechte und du bist bestmöglich abgesichert, wir versuchen transparent zu sein, wir wollen dich nicht bescheißen und wir garantieren einfach, dass es allen gut geht und wir beraten euch. Das heißt, wir erklären dir diese ganzen Dinge: Was soll das alles? Verlagsvertrag? Wie macht man GEMA Meldungen? Was ist GVL? Wir versuchen das einfach transparent zu halten und ich finde, das ist ein riesen Wert für einen Interpreten. Runtergebrochen: Wir setzen mit unseren Teilen geistiges Eigentum und Leistungsschutzrecht in vermarktbare Ware um, das heißt, wir nehmen einen geschriebenen Song, produzieren den und machen daraus eine CD, machen daraus eine Aufnahme, die verwertet werden kann. Und was ganz spannendes finde ich ist, das ist mir selber noch mal bei der Recherche klar geworden, guck mal: Wenn du eine Produktion gemacht hast und die ist nicht viel gekauft worden, egal aus welchem Grund, weiß ich nicht, vielleicht wurde sie nicht gut beworben, vielleicht ist sie zum falschen Zeitpunkt rauskommen aber ihr habt super viele Liveshows gespielt und ihr seid vielleicht auch im Radio gespielt worden. Dann haben wir als Musik produzierender Verlag und damit auch ihr, als unser Partner, als Interpret, den Vorteil, dass wir darüber Tantiemen beziehen. Und dann führen wir das gerne weiter, weil wir einfach sehen, da können wir auch Geld mit verdienen. Die Verkäufe haben dann zwar nicht so gut funktioniert, aber hey, du hast 80 Shows gespielt in den letzten zwei Jahren - Super! Weiter so! Also wir haben diesen diesen long term Gedanken. Das würde eine große Plattenfirma nicht machen, wenn die die Verkäufe sehen und die funktionieren nicht beim ersten Album, glaub mir, dann bist du abgesägt! Egal ob du gut gespielt hast, egal ob du kleine Clubs gespielt hast, egal ob du im Radio gespielt wurdest, das interessiert nicht.

    Marcel: Ist ja nicht anders wie beim Fußball. Wenn du da in so ein riesen Club wechselst und bist dann noch gar nicht bereit und sitzt dann nur auf der Bank rum, dann wird so mitunter auch ein Riesenproblem für deine Karriere generiert. Also, mann muss man sich schon gut überlegen, auch als Interpret: Wo willst du hin? Weshalb das auch so unfassbar wichtig ist, finde ich persönlich, dass man sich die Ziele setzt. Also klar, es gibt viele Leute, die weiter sind als ich, ich möchte das nicht bewerten aber ich treffe erstaunlich viele Musiker, die sind alles ein bisschen. Ich mach noch dies, mach ich das, mach ich hier noch was, hier singe ich noch Hochzeiten, da mache ich so und so. Das ist ja auch schon so eine Sache, du musst ja selbst auch mal herausfinden, wo willst du hin? Und wenn du das schon nicht beantworten kannst, dann kannst du eigentlich auch nicht beurteilen, welche Verträge oder Sachen für dich von groß nach klein wichtig sind und wie du das priorisieren sollst. Denn, du kannst das einfach, denke ich, nicht beurteilen.

    Markus: Also wenn du selber so sicher bist, dass du weißt, wo du hinwillst, kannst du auch, was man dir anbietet, bewerten.

    Marcel: Genau. Danke, das wollte ich sagen Markus. Ja, brechen wir noch mal runter, was der produzieren Musikverlag denn so Tätigkeitsfelder hat, denn das ist, wenn man das auch noch mal so richtig definiert, wird es ziemlich klar, was du für Vorteile hast.

    Markus: Also wir können euch helfen, also also ich spreche jetzt erst mal die Urheber an. Also wir können euch beraten, das heißt, du bist Komponist oder Texter oder vielleicht auch Bearbeiter oder Arrangeur. Dann können wir dir helfen und sagen, wie du dein Urheberrecht schützt und wie du damit Geld verdienen kannst. Wir können dich als Interpret beraten und dir sagen, wie du damit weiterkommst und vor allen Dingen, wie wir eine Karriere oder dein Image aufbauen. Künstleraufbau, das ist ein Wort, aber da hängt so viel dran und da hängt auch so viel Zeit und Invest dran aber auch das machen wir. Und das Label kümmert sich natürlich dann eben am Ende auch um die Durchführung einer gesamten Produktion, haben wir eben schon mal angesprochen. Was machen wir, wenn du uns anfragst? Wir haben so ein schönes kleines Portfolio auf unserem "brack-music.de", die kannst du dir noch mal genau anschauen aber da ist so ein bisschen runtergebrochen, wobei wir dir helfen können. Das ist auf der einen Seite halt zu produzieren. Das heißt, du kannst uns natürlich anfragen: "Hey, ich habe hier Demos, hört mal rein. Habt ihr Bock das zu produzieren?" Da können wir dir als Produzententeam oder mit auch angeschlossenen Produzenten helfen und das zu einer Produktion voranbringen. Wir können es verwerten, also der Wimmer Musikverlag kann die Lizenzen, Abrechnungen und natürlich auch Labels und Produzenten für dich suchen, wenn du also schon Werke geschrieben hast als Autor. Das Label kann dir helfen bei der Veröffentlichung. Das heißt, wir bringen deine Musik raus, also sowohl digital als auch physikalisch auf CD und stellen sie mit Partnern in den Laden oder in den virtuellen Warenkorb. Und ja, wir versuchen oder wir kümmern uns um die Promotion und das Marketing deiner Musik. Das habe ich eben schon mal gesagt, was ist, wenn das da draußen ist, aber es keiner mitbekommt? Das hilft auch nichts. Das ist jetzt alles viel auf einmal vielleicht, aber du findest all diese Infos noch mal auf unserer Seite. Also "brack-music.de" und dann klickst du oben auf "über uns" und da kannst du das eigentlich noch mal schön nachlesen. Ja, das war viel Info. Wir können ja auch vielleicht noch mal in nächster Zeit dafür eine einzelne Folge machen, Marcel, für diese einzelnen Parts. Was macht genau der Verlag? Was macht das Label? Na ja, wir freuen uns auf jeden Fall, wenn du mit uns zusammenarbeiten möchtest, denn wir suchen Autoren, wir suchen Künstler, wir suchen Interpreten und wir suchen auch Partner, die uns helfen beim Marketing und beim Vertrieb. Dann melde dich einfach bei uns unter "info@brack-music.de" und vielleicht werden wir auch in Zukunft zusammenarbeiten. Das fände ich ziemlich cool.

    Marcel: Ja, das war doch ganz schön viel Input. Das könnt ihr euch, wie gesagt, noch mal auf "brack-music.de" alles reinziehen. Und damit schließen wir mal dieses kurze Intermezzo. Eine Folge, die ganz viel damit zu tun hat: Wo kommen wir her? Ganz viel mit eigenen Erfahrungen und welche Fragen konnten wir nicht beantworten. Und auf die haben wir halt zum Teil schon ein paar Antworten gefunden und das ist doch wirklich ein Riesenschritt, Markus. Und, freust du dich jetzt?

    Markus: Ja! Das Schöne ist ja auch, dass man, also ich fühle mich jetzt nicht so safe, sodass ich sage: Jetzt weiß ich alles! Sondern das ist ein riesen Lernfortschritt BER das fühlt sich gut an, da reinzugehen. Und ich glaube in der Außendarstellung, werdet ihr das sehen. Schaut euch mal diese Homepage an und dann seht ihr so ein bisschen auch, was wir machen oder was wir schon erreicht haben. Das ist ein schöner Zwischenstand, Stand heute, November 2021 und ich hoffe, dass sich die Seite über das nächste Jahr mit ganz vielen neuen Releases und tollen neuen Artists füllt. Das würde ich mir auf jeden Fall wünschen, denn das ist eins meiner ganz persönlichen Ziele.

    Marcel: Ja, das ist doch ein schönes Ziel, Markus. Jetzt sitzt du hier, als Label Chef von BRACK!

    Music. Jetzt muss ich aber auch mal fragen: Was passiert denn da noch? Du sagst gerade so: "Gut, jetzt haben wir das mal so gemacht" Aber hier ist ja wirklich was los gerade. Ich meine, noch nie liefen so viele Fäden parallel durcheinander. Was sind denn jetzt die nächsten kleinen Stationen? Es kommt ja eine Menge an Releases und was dann im Januar?

    Markus: Naja, #zurückindieZukunft. Wenn ihr das heute hört, seid ihr tatsächlich nur noch, können wir sagen, nächste Woche Freitag, nein, erst nächste Woche Donnerstag erscheint das neue Video zur Single "Learn to forgive" von marcel and the mess. Und direkt darauf, am Freitag, erscheint die Single. Das heißt, die könnt ihr dann überall hören, auf allen bekannten Download und Streaming Plattformen. Das ist so der nächste Release, findet ihr dann auch auf der BRACK!-Seite und dann steht schon an, das steht ja auch auf der BRACK!-Seite, dann gibt es einen Showcase von unserem neu gegründeten Label. Das ist eine geschlossene Veranstaltung, zu der wir Gäste einladen, um uns einfach mal zu präsentieren, um zu zeigen, was wir machen und um vielleicht auch begeisterte neue Partner zu finden, die mit uns arbeiten möchten. Und das ist auf jeden Fall ein Riesenschritt für uns und fühlt sich sehr wertvoll an, dass wir das schaffen und das schon machen dürfen. Und gleichzeitig damit wird auch die EP von marcel and the mess rauskommen. Das heißt, das nächste große "physikalische Ding", das fühlt sich einfach super an. Und seid mal gespannt, was dann im 2022 noch so kommt. Da werden bestimmt noch einige Digital-Releases und auch physikalische Releases erscheinen. Seid gespannt, da kommt noch was.

    Marcel: Ja, da kommt noch eine ganze Menge. Ja, super cool. Und dazwischen müssen wir noch eine Dezemberzeilen Kampagne machen.

    Markus: Stimmt, genau, die Arbeit hört nicht auf. Das ist wirklich das Schöne. Es fühlt sich einfach super an

    Marcel: Ja, das fühlt sich nicht nur super an, das ist auch super. Da entsteht so ein richtiges Bild, was man zusammen malen kann. Wow, das ist doch cool, darum macht man das Ganze. Ich würde sagen, Markus, du hast es geschafft. So viele Informationen in so einer kurzen Folge, Wahnsinn! Ich würde sagen, wir sind so weit, bist du bereit? Auch nüchtern?

    Markus: 3... 2... 1... Reingetackert!

    Markus: Ja, ich weiß nicht, also mit dem Bier fühlte es sich besser an, was meinst du?

    Marcel: Ja, das war irgendwie ein bisschen entspannter, schnuckeliger. Was gibt's denn Neues so? Hast du mal eine Empfehlung?

    Markus: Ja, also ich habe ganz viel Podcast gehört, weil ich war ja unterwegs in Berlin, am Wochenende. Also nach Berlin, hin und zurück, mal schnell einen Freund besuchen und da habe ich, den kennst aber vielleicht schon, den "Jung und Naiv" Podcast, da habe ich ein paar Folgen von gehört, fand ich ganz cool.

    Marcel: Ja, den finde ich auch gut.

    Markus: Dabei sind wir ja eigentlich schon zu alt. Wir sind gar nicht die Zielgruppe, wir sind wahrscheinlich, wir sind weder jung noch naiv.

    Marcel: Doch, naiv sind wir schon. Was ist denn dein absoluter Lieblingspodcast?

    Markus: Auf den ich warte, dass er erscheint? Natürlich Reingetackert! Nein, Quatsch. Eigenwerbung!! Mein absoluter Lieblingspodcast? Also dem geschuldet, dass er auch ständig erscheint gefühlt, ich weiß nicht ob täglich, aber sehr oft in der Woche, höre ich immer "Apokalypse und Filterkaffee". Da werden so die täglichen News verwurstet, das kann ich mir ganz gut anhören, das mag ich lieber sehen als die Tagesthemen, bleibt man up to date und finde ich ganz cool.

    Marcel: Mit Micky?

    Markus: Genau.

    Marcel: Da gibt es immer ein paar lustige... Ich habe jetzt ein Interview von Ulmen und Fahri Yardim gehört, da wurde er auch erwähnt. Die haben ihn ja ein bisschen persifliert bei Jerks. Willst du nicht wissen, was mein Lieblingspodcast ist?

    Markus: Doch doch!

    Marcel: Vielleicht erzähle ich das in der nächsten Folge...

    Markus: Ja genau, bleibt gespannt. 

    Beide: Tschüss.

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