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Vorstellrunde - Denis' Schlüsselmomente [002]

INHALT

In der zweiten Podcast Epiosde stellt das rurtonproducing-Team ihren Schlagzeuger & Songtexter Denis Sarp vor. Hierbei geht es besonders um Denis Schlüsselmomente, die den Lauf seiner Karriere als Musiker beeinflusst haben. Dazu gehören der Einfluss von Lehrern, Dozenten und Mentoren, aber auch Erlebnisse mit Musikerkollegen und Produzenten in Tonstudios und auf der Bühne. 


SHOWNOTES

  • Podcast "Reingetackert!"
  • Unsere Homepage
  • Song “Love Hurts” von Nazareth
  • Pulheimer Kinder -und Jugendchor
  • Toto-Album “Tambu”
  • Dave Weckl-Album “Heads up”
  • Simon Phillips-Album “Symbiosis”
  • Schlagzeugschule “Dante Agostini” Düsseldorf
  • Conservatorium Arnheim (Studiengang Jazz & Pop)
  • Folkwang Hochschule Essen
  • Rene Creemers (Schlagzeug-Dozent) + “Drumbassadors”
  • Joop van Erven
  • Blink 182-Album “Take off your pants and jacket”
  • Drummer Travis Barker
  • Green Day
  • Rockband “Die Versenker”
  • Rock-Coverband “Kontrollverlust”
  • Produzent Jon Caffery
  • Produzent Wolfgang Stach
  • Produzent Flo Nowak
  • Produzent Clemens Matznick
  • Produzent Vincent Sorg
  • Textdichterin Edith Jeske

  • TRANSKRIPT DER EPISODE

    Markus: „Reingetackert!“ - Hallo und herzlich willkommen zum Audio-Podcast des „rurtonproducing“-Teams. Heute wieder mit mir am Start...

    Marcel: Marcel Stoffels, Songwriter und Sänger. Und der legendäre...

    Denis: Denis Sarp. Soll ich das jetzt sein, ja cool! Und natürlich unser lieber Markus Wimmer.

    Markus: Ja, hallo zusammen! Da sind wir heute auch schon beim Thema. Wir sprechen über die Schlüsselmomente von Denis.

    Marcel: Heute haben wir eine besondere Folge für euch. Wir wollen uns ja alle mal vorstellen, damit ihr auch wisst, wer das „rurtonproducing“-Team so ist und da schauen wir uns jetzt vor allem mal Musiker, Schlagzeuger, Songtexter: Denis Sarp an. Das wird eine ganz tolle Folge, deswegen gebe ich auch gleich mal das Wort ab: Denis, wie fing alles an?

    Denis: Also, so eine musikalische Karriere ist ja von solchen Schlüsselmomenten geprägt - das kennt jeder. Womit alles begann, war ziemlich klassisch: mit sechs Jahren Klavierunterricht, das kennt ihr vielleicht, also wirklich klassische Privatstunden…

    Markus: Denis, blöde Frage: musstest du oder wolltest du?

    Denis: Ich weiß nicht, es war glaube ich irgendwie so ein Mittelding. Aber es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, gar keine Frage. Zumindest eine Zeit lang. Bei so einem klassischem Klavierunterricht lernt man auch einfach viel und das ist irgendwie dann doch sehr prägend. Ich komme auch aus einer relativ Musik-affinen Familie, sag ich mal - da ist jetzt keiner irgendwie Profi-Musiker oder so geworden. Das habe ich dann fünf / sechs Jahre gemacht und irgendwann haben sich die Interessen so ein bisschen in Richtung Schlagzeug spielen verschoben. Das wollte ich irgendwann unbedingt machen, beziehungsweise ausprobieren und da gab es dann auch wieder so ein Schlüsselmoment. Das war damals eine Aufnahme - ich habe damals viele Platten von meinem Vater gehört und da gab es tatsächlich eine Kuschelrock-Platte mit dem Song „Love Hurts“ von Nazareth. Und da ist ein Fill von einem Schlagzeug drin - damals wusste ich natürlich nicht was ein Fill ist - und das fand ich so cool, den irgendwie mitzuspielen auf meinen Knien. Irgendwie war das sehr prägend für mich. Ab dem Zeitpunkt war mir klar, ich muss irgendwie was mit Schlagzeug ausprobieren. Dann habe ich meine Eltern gebeten, dass ich das mal ausprobieren darf. Meine Mutter spielte damals in einem Orchester; sie hat Geige gespielt und kannte jemanden, der dort mit einem Schlagzeug was begleitet hat. Das war dann quasi mein erster Lehrer, mit dem ich dann die ersten Stunden hatte. Seit dem, kann man sagen, bin ich dabeigeblieben.

    Markus: Hast du dann weiter Klavierunterricht gehabt oder hast du das dann erst einmal gelassen?

    Denis: Ja, das Klavier lief so langsam aus. Das Problem damals war, ich fühlte mich dann irgendwann nicht mehr so abgeholt mit Klassik und so. Vielleicht wäre es cool gewesen, wenn dann irgendwann der Schwenk zu populärer Musik oder so gekommen wäre - war aber nicht so. Dann bin ich so ein bisschen in die Richtung Schlagzeug gegangen. Ich hatte dann die ersten Erfahrungen mit dem Schlagzeug und das hat mich total fasziniert. Das Gute an meinem ersten Lehrer war, dass er in dem Pulheimer Kinder- und Jugendchor gespielt hat. Das ist ein Chor mit einer Band und das war eine sehr wichtige Zeit für mich, weil er mich da mit reingeholt hat. Erst durfte ich nur Percussions spielen, weil ich natürlich noch nicht so weit war, aber er hat mich da so ein bisschen für aufgebaut. Ihr kennt das vielleicht, das ist einfach unheimlich wichtig, wenn du jemanden hast, der dich auch so ein bisschen mitzieht - so eine Art Mentor. Der hat mich da reingeholt und das war wirklich sehr prägend. Da kommt halt vieles zusammen, da tummeln sich einige Musiker in dieser Band und dann gibt es halt noch diesen Chor. Dieser Klang und die Hörgewohnheiten, was mich dann auch später begleitet hat, durch die ersten, zweiten und dritten Stimmen im Chor, dann diese Band und diese Leute, die sich die ganze Zeit über „Mucke“ austauschen - daran bin ich auch einfach gewachsen und da gab es auch wieder solche Schlüsselmomente. Da bin ich dann mit Musik in Berührung gekommen, die ich halt vorher, gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich kann da so paar Sachen rauspicken: Das war damals halt legendär `95 die „Toto“ Platte „Tambu" und auch so Drummer Platten wie „Dave Weckl" und „Heads Up“, so Sachen, wo ich damals nicht verstanden habe, was da abläuft, was er da an den Drums macht und wie man so etwas spielen kann. Indem man sich immer weiter damit beschäftigt hat, (ich weiß ehrlich gesagt bis heute nicht, wie manche Sachen da funktionieren auf der „Heads Up“), aber so ein bisschen mehr habe ich es mittlerweile schon verstanden. Ich glaube du bist auch ein Fan von „Heads Up“, kann das sein Marcel?

    Marcel: Ja. Das ist witzig, dass so viele Musiker und Sänger - also ich kenne zumindest ein paar, die auch total Schlagzeug-affin sind. Ich habe ja auch immer „Simon Phillips“, „Symbiosis", „Heads Up“, „Dave Weckl“ - diese Platten habe ich früher gehört und das war ja auch der Grund, warum wir beide immer Drum Fills auf Tour auf dem Lenkrad getrommelt haben. Und versucht haben uns zu batteln, wer mehr kennt - du natürlich! Aber die „Tambu“ ist doch die Platte, wo der Leadsänger „Bobby Kimball“, nicht dabei ist, oder?

    Denis: Richtig, ja. Auf jeden Fall eine sehr prägende Zeit und damit einhergehend habe ich dann auch privat die Lehrer öfter gewechselt, hatte dann auch so ein bisschen Abwechslung, die mir auch unglaublich viel auf dem Weg gegeben haben und mich auch in die Technik ein bisschen reingeholt haben. Bis ich dann irgendwann Anfang der 2000er in der Schlagzeugschule „Dante Agostini“ in Düsseldorf gelandet bin, wo ich dann auch wirklich mit Märschen, also Rudiments (die technischen Grundlagen) in Berührung kam und da hat sich dann nochmal so eine Art Schlüsselmoment ergeben. Da habe ich mich auch nochmal weiterentwickelt und war irgendwann total besessen davon. Ich wollte das alles können, alles wissen und hatte da einfach Bock auf Schlagzeug spielen.

    Markus: War dir denn da schon klar, dass du das irgendwie professionell machen möchtest?

    Denis: Ja, zu der Zeit ging das schon ein bisschen Los. In den 2000er war das schon klar und für mich gab es in dieser Zeit eigentlich keine Alternative. Ich habe dann oft zu meinen Kumpels, wo auch viele Musiker dabei waren, gesagt, dass ich auf jeden Fall irgendwann mein Geld mit Musik verdienen will. Oft wird man dafür halt auch belächelt und dann habe ich gesagt: „Ok, ich zeig’s euch, ich werde es versuchen!“. In der Zeit gab es auch einen weiteren Schlüsselmoment: Ich hatte ein Praktikum bei einer Firma für Veranstaltungstechnik (Kabel aufwicklen und so was). Wir sind dann auch auf Veranstaltungen gefahren und da gab es dann auch wieder so ein Moment, der das Ganze weiter ins Rollen gebracht hat. Als „Mädchen für alles“ quasi nicht auf der Bühne, der dann später unten an der Bühne, während die Band da oben spielt und irgendwie coole Sachen macht, da dachte ich mir „Ich stehe jetzt hier unten und das ist eigentlich nicht der Platz wo ich sein will und ich möchte das hier auch nicht. Das ist nicht mein Ding. Mein Ding ist es, da oben, auf der Bühne, zu stehen.“ Ich habe dann auch den Schlagzeuger da oben gefeiert und das hat das Ganze auch nochmal unterstrichen. Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich da hoch und Musiker sein möchte.

    Marcel: Denis, wir waren ja beide am ArtEZ, Conservatorium. Wie hast du die Zeit da erlebt? Was waren große Einflüsse und was war vielleicht auch schwierig?

    Denis: Ich greif da mal so ein bisschen vor, weil es ist ja auch ein Weg bis ich dann wirklich am Conservatorium gelandet bin. Erstmal hatte ich eine Aufnahmeprüfung, die irgendwie sehr demotivierend war. Ich hatte mich halt irgendwann entschieden, dass ich diesen Schritt gehe, damals an die Hochschule zu kommen. Dann war ich an der Essener Folkwang, hatte keine Ahnung von nichts, weil Folkwang Essen mehr Jazz-affin, fast schon eine Elite-Jazz-Akademie, war, und ich als Pop-Rock Drummer irgendwie ein bisschen verloren war. Die haben mich dann nach II-V-I-Verbindungen gefragt, wovon ich vom Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Dann kam auf 100 Bewerber halt ein Student, der dann weiterkam und ich glaube, der hatte auch in Amsterdam ab studiert. Es war dann nicht so einfach da reinzukommen.

    Marcel: Das finde ich ziemlich lustig, weil ich eine ähnliche Erfahrung in Arnhem habe, wo ich einfach einen Jazz-Standard (mehr kannte und konnte ich nicht) vorbereitet hatte mit Tobi Görtzen und wir haben dann gespielt und die Gesangsdozentin ist dann während meiner Performance einen Kaffee holen gegangen und als ich dann aufgehört habe zu singen hat irgendjemand zu mir gesagt: „Wenn du dich hier für die „Jazz Opleiding“ bewirbst, dann beschäftige dich doch mal wenigstens fünf Minuten vorher mit Jazz!“. Finde ich ein bisschen lustig, weil meine erste Aufnahmeprüfung hatte eine ähnliche Erfahrung. Es sollte später ganz anders kommen, aber finde ich irgendwie witzig.

    Denis: Absolut! Ist auch so eine Art Schlüsselmoment, an den man immer mal wieder denkt. Tatsächlich bin ich ja dann, wie du vorhin schon sagtest, in Arnhem an der ArtEZ gelandet. Das war irgendwann 2004. Da habe ich dann angefangen. Ich wurde dann in das Vorbereitungsjahr zugelassen. Das hat mich unheimlich weitergebracht, ich hatte dann quasi meinen Traumdozenten „René Creemers“, der ein sehr bekannter niederländischer Schlagzeuger ist, den ich auch bei den „Drumbassadors“ (das ist so ein Schlagzeugduo) vorher schon öfters gesehen hatte. Wir kamen dann irgendwann bei so einem Drummer Festival ins Gespräch und da hatte ich ihn gefragt, wie das ist und bin dann dort gelandet und hab das Studium bis 2008 gemacht. Und du hattest ja vorhin gefragt, was man da so mitnimmt: Also, das ist natürlich mit die wichtigste Zeit für mich gewesen, weil da passieren unheimlich viele Dinge. Erstmal, dass du das Handwerk lernst oder weiter ausbesserst, Technik und…

    Marcel: Denis, ich kann es mir ein bisschen vorstellen, weil ich auch an der Hochschule war, aber vielleicht andere nicht. Wie läuft denn für einen Schlagzeuger so ein Tag ab? Was machst du?

    Denis: Ich sag mal: Üben, üben, üben! Das geht irgendwann morgens los, je nachdem was man für einen Unterricht hatte, das ging es ja auch nicht nur um Schlagzeug - da kommen ja noch viele andere Bereiche noch hinzu. Wir hatten noch Gehörbildung, Musik-Geschichte, Notation, Ensembleproben, Band Coachings und natürlich war mein Hauptfach Schlagzeug. Der Studiengang hieß „Jazz und Pop“. Ich hatte zwei Lehrer, einmal den „René Creemers“ und „Joop van Erven“ - die Jazz-Legende. Man hatte in einer Woche, das war das coole bei den Drummern, bei dem einem Lehrer, also eher in diese Pop-Richtung (Pop, Funk, Soul usw.) und auf der anderen Seite dann wirklich den klassischen Jazz - Schlagzeuglehrer, wo man dann auch mal die Besen und so auspacken musste.

    Marcel: Wieviel Stunden am Tag hast du in diesen Jahren wirklich effektiv Schlagzeug geübt?

    Denis: Über den Daumen gepeilt vier bis sechs Stunden, würde ich sagen, das kommt auf jeden Fall hin. Das ist ja das Gute, du kennst das ja auch noch aus den Zeiten des Studiums, und das hat auch mal ein Dozent gesagt: Du hast halt nie wieder so viel Zeit - wie in dieser Zeit - zum Üben.

    Marcel: Hat sich das irgendwie verändert? Also, ich meine jetzt wo du quasi Berufs-Schlagzeuger und Musiker bist? Was nimmt denn jetzt mehr Zeit ein?

    Denis: Ganz schlimm hat sich das verändert. Dieser Dozent, der das sagte, hatte recht behalten. Danach bist du halt mit völlig anderen Dingen die ganze Zeit beschäftigt. Zum einen natürlich Gigs Spielen, zum anderen jetzt in meinem Fall sich mit Texten beschäftigen. Dann kommt die ganze Organisationsgeschichte, Kommunikation, Booking … ja, das nimmt so viel Zeit ein, da bleibt einfach nicht so viel zum Üben. Ich habe auch momentan, muss man sagen, noch nicht mal ein Proberaum, wo ich mein Schlagzeug stehen habe, um da mal hinzufahren und zu üben. Klar, da kommen noch Sachen wie Familie hinzu, ich habe jetzt zwei Kinder - da ist dann, sagen wir mal, ein bisschen schwierig.

    Markus: Was war denn das, was du nach dem Studium gemacht hast?

    Denis: Also, das Studium war dann irgendwann vorbei und dann schließt sich auch so ein bisschen der Kreis mit meinem lieben Marcel. Denn zu dieser Zeit, um 2008 / 2009 habe ich in Arnhem den Bassisten Tobi Görtzen kennengelernt. Das war auch wieder so ein Schlüsselmoment. Das witzige war, wir haben halt viele Fahrten zwischen Arnhem und Köln gemacht - wir sind gependelt. Er hat dann eine „Blink-182“ CD bei mir im Auto gefunden (damals hat man noch CDs gehört) und das war insofern besonders, weil auf so einer Akademie und Hochschule hören halt die wenigsten „Blink-182“. Das ist nicht das Erste worauf man kommen würde, aber beim Tobi war es halt genauso, dass das sein Ding war und womit er und ich auch aufgewachsen war…

    Marcel: Was ja auch irgendwie so eine „Deep World“ ist bei Musikern, wo es auch nochmal in einzelnen Fachrichtungen irgendwie so viele Präferenzen gibt. Es ist interessant, dass du das auch als was wahrgenommen hast, was halt handwerklich einfach gut gemacht ist. Ich hab schon ab und zu mitbekommen, dass halt aus der Sicht eines Jazz Musiker, die unfassbar komplex geschult sind und da wahnsinniges Zeug abrufen, gerne die Pop-Musik sehr „runter gedampft“ wird, aber es gibt halt gewissen „Impact“ und gewisse Sachen, die halt diese Bands machen oder so ein Schlagzeuger wie „Travis Barker“, der dann eben einfach in seinem Fach der Wahnsinn ist. Das finde ich total spannend. Als jemand, der in so einer Auswahl von Jazz und Pop Musikern irgendwie recht krass auf Jazz und Schlagzeuger-Musik, Funk und Soul gedrillt ist, dass du dann „Blink“ hörst.

    Denis: Das ist komplett richtig. Das kann ich nur unterstreichen. Da ist manchmal so eine gewisse Unterschätzung drin in dieser Sache. Das war so ein bisschen der Ausgangspunkt von vielen Sachen, die dann danach passiert sind. Dadurch habe ich dich kennengelernt, weil er dich ja kannte. Ihr kommt ja aus dem gleichen Dörfchen. Ja und das ging ganz schnell, wir haben gesagt, lass uns mal zusammen was machen und lass uns mal treffen. Dann kamen wir auf die glorreiche Idee eine „Blink-182“-Tribute-Band zu machen und dann hat er dich gefragt, ob du Bock hast und ich meine zu wissen, dass du Bock gehabt hast…

    Marcel: Ich muss dazu sagen, Markus, das ist eine ziemlich lustige Seiten Geschichte: Ein Engineer hatte Drum-Spuren aufgenommen, weil wir so weit auseinander waren. Es war witzig, weil es eigentlich so ein bisschen der Prototyp von Corona-Songwriting war. Wir befinden uns jetzt mitten in der Corona-Krise, deswegen ist es witzig da jetzt mal Bezug darauf zu nehmen: Ich hatte tatsächlich von einem Engineer „Henrik Nutz“ aus Köln Drum-Spuren von Punk Covern von „Umbrella“, ein „Green Day“ Song und noch irgendwas von Denis gehört - also nur die Drumspuren - und als Tobi mir das gezeigt hat, dann war ich an Board. Ich wusste nicht, wer dieser Typ war, aber ich wusste, dass er einen tierischen Impact hatte und jetzt muss ich einfach, jetzt wo ich daran erinnert werde, muss ich echt ein bisschen schmunzeln, weil da habe ich wirklich gedacht: „Krass, wow, das ist geil!“ Und ich glaube, da haben wir uns auch wirklich danach das erste Mal in ‚nem Studio kennengelernt Denis - wir haben uns nicht privat getroffen.

    Denis: Ja, total witzig - ziemlich bescheuert eigentlich, aber das solche Sachen dann irgendwie funktionieren, ist einfach toll. Das passiert glaube ich nur bei der Musik. Ich weiß es nicht. Wir haben uns tatsächlich im Studio getroffen und vielleicht ist es ja so, um es nochmal kurz einzuwerfen, vielleicht wusstest du ja schon, nachdem du meine Drumspuren gehört hast, was für ein Mensch ich bin. Vielleicht hast du ja schon ein bisschen was geahnt.

    Marcel: Das wird Konsequenzen haben! Also in deinen Drums hört man auf jeden Fall das du stringent bist. Und dafür, dass du eigentlich so ein kreativer Chaot bist, doch relativ aufgeräumt arbeitest. Markus, du hast doch schon unglaublich viele Drum-Sessions, teils mit mir zusammen und Denis erlebt, wie nimmst du das am Set soundtechnisch wahr? Was gibt es da so über Denis zu sagen?

    Markus: Da kann ich sehr viel ausführen. Da kommt ganz viel zusammen. Der Denis ist immer ultra vorbereitet, das finde ich immer total faszinierend - egal, was man recorded, hat er sich auf jeden Fall immer total mit dem Material beschäftigt. Er kommt nie unvorbereitet ins Studio. Der weiß ganz genau, um was es geht. Dann ist es halt faszinierend, wie Denis das aufnimmt, was es schon gibt in einer Demo, aber dann auch seins ganz schnell einbringt. Ich sag mal so, der erste Take ist meistens auf den Punkt, dass was sich so das Demo gedacht hat oder was wir uns beim Demo gedacht haben, aber dann geht es ganz schnell darüber hinaus. Dann kommen halt die coolen neuen Ideen und halt einfach sehr genau „in time“, sehr kreativ und auch auf der Seite nachher Sachen zu entscheiden, was braucht es da mehr - das Arbeiten ist einfach super mit Denis! Zuverlässig, kreativ, sehr genau, sehr genau auch mit sich - er kritisiert sich auch selbst sehr, aber ja, es ist einfach toll mit ihm zusammenzuarbeiten.

    Marcel: Ich finde am faszinierendsten auch noch ergänzend dazu, das eintauchen darein. Also, Denis am Drum-Set ist halt weg. Auch, dass er ein flexibler Drummer ist, der, aus meiner Perspektive einfach mal beschrieben, einfach super viel abrufen kann. Sein Spiel hat sehr viel mit „Impact“ zu tun. Er kommt ziemlich auf dem Punkt. Er sagt das, was gesagt werden muss, das ist ziemlich witzig, weil er das eigentlich auch in seinen Texten macht. Da bildet sich irgendwie, finde ich, so der ganze Charakter auch total ab. Er ist verspielt und ein bisschen verrückt, so wie er auch als Mensch ist, das zeigt sich in seinen Fills, aber es ist einfach unglaublich steady.

    Denis: Ich werde gerade rot, das ist euch klar, ne? Nein, aber vielen Dank!

    Marcel: Ich habe es gerade schon ein bisschen vorweggenommen. Jetzt kommt natürlich noch eine wahnsinnig lange Zeit, die wir beide zusammen erlebt haben, wo Markus dann auch relativ schnell eine Rolle spielt. Wie ging es weiter, dann hatten wir diese Band, ich erinnere mich an einen Auftritt, wo wir schon nach fünf Minuten auf der Bühne nicht mehr wussten, was eigentlich als Nächstes passieren wird, weil wir immer nur Punk-Songs gejammt haben, die wir lustig fanden. Es ging dann relativ gut und relativ schief - es war halt „quite entertaining“. Was passierte als Nächstes?

    Denis: Zunächst sind wir als Punk-182 rumgereist und rum getourt und haben unsere Punk Songs gespielt, was zu diesem Zeitpunkt auch eigentlich ganz gut noch ging. Wenn du heute nur mit Punk Songs unterwegs bist - relativ schwierig wahrscheinlich. Daraus hatte sich dann irgendwann „Kontrollverlust“ gebildet, das war dann eher eine Coverband mit Rock-affiner Kante und gleichzeitig haben wir „Die Versenker“ gegründet, also eine Band mit eigenen Songs und das haben wir tatsächlich alles zu dritt durchgezogen, zweigleisig gefahren und haben durch die Cover Einnahmen der Gigs quasi dann die andere Band finanziert und so weiter und haben uns da auch weiter entwickelt. Da fängt es dann auch mit der Geschichte mit den Texten an - da kam es dann auch zum Songwriting. Da ging es dann auch für mich oder da ging das Interesse für mich dann los auf Deutsch zu texten. Weil wir uns ja entschieden haben, dass wir zu dem Zeitpunkt eine Band mit deutschen Texten haben möchten und dann ging das alles relativ nahtlos ineinander über und wir hatten dann „Jon Caffery“, den alten Produzenten von „Die Toten Hosen“ am Start.

    Markus: Das heißt, in dieser Zeit, mit „Die Versenker“, wart ihr ja auch mit „Jon Caffery“ hier dann das erste Mal bei mir im Studio. Vielleicht da noch ein paar Worte von dir dazu, wie das damals war, das ist ja jetzt auch schon sieben Jahre her.

    Denis: Ja, genau. Da kam dann auch die Verbindung zu dir. Wir haben dann ein Tonstudio gesucht und du warst gerade fertig mit dem Bau, kann man sagen, und das war dann auch deine erste, größere Produktion, soweit ich weiß.

    Markus: Ja, genau. Das war drei / vier Monate bevor ich den Laden aufgemacht habe.

    Denis: Ja das war einerseits eine ziemlich coole Zeit, andererseits war es auch nicht so einfach, denn nach dem Album hat sich Marcel dann entschieden aus der Band herauszugehen. Wir sind dann so ein bisschen unsere eigenen Wege gegangen. Aber später - nämlich jetzt wieder und auch in der Zeit danach - haben wir uns dann ja auch wieder zusammengefunden.

    Marcel: War mit Sicherheit ein intensiver Moment. Wir waren jahrelang auf Tour und auf der Bühne - wie in jedem intensiv miteinander arbeitenden Team. Ich erinnere mich auch daran, es ist irgendwann dann auch aus uns herausgeplatzt - was ich denke, auch normal ist und auch irgendwie völlig dazugehört. Wir arbeiten mit Emotion und mit unseren Erfahrungen und Geschichten…

    Denis: Absolut. Das ist auch einfach krass, wo du sagst Geschichten. Ich meine, mit der Zeit, haben wir einfach mehr Zeit miteinander verbracht als irgendwie Zuhause mit unseren Frauen oder so. Es ist halt Wahnsinn. So eine Band ist halt eine Beziehung. Es ist heftig. Tag und Nacht ist man damit beschäftigt, wie man das Ding nach vorne kriegt und da passieren einfach unglaublich viele Sachen.

    Marcel: Das kann auch keiner nachvollziehen, der nicht dabei war. Weil du einfach emotional so krass drinsteckst.

    Markus: Bei den „Die Versenker“ hast du natürlich dann auch angefangen mit dem Texten.

    Denis: Ja, das war auch wieder so ein Schlüsselmoment. Zu dem Zeitpunkt, wo das alles mit dem Texten für die Platte anfing, da hat mich auch insbesondere Marcel indem unterstützt, zu sagen, dass ich weitermachen soll. Ich war jetzt sozusagen nicht zu diesem Zeitpunkt als Texter bekannt, weil ich eigentlich nur Drummer war. Aber als ich dann so ein paar Sachen rausgehauen habe, hat mich Marcel darin unterstützt, daran weiterzumachen. Das hat mir wirklich sehr geholfen - du brauchst auch einfach die Unterstützung, weil vielleicht hätte ich das dann nicht weitergemacht. Aber tatsächlich war das mit der Ursprung, sich intensiver mit dem ganzen Texten zu befassen. Dann kam das große Thema Songtexte später wieder auf, denn nach der Zeit, als Marcel dann aus der Band raus war und wir neue Wege versucht haben mit den „Die Versenker“, gab es auch eine Zeit wo wir dann in neuer Besetzung halt mit ganz vielen Produzenten, deutschlandweit, uns beschäftigt haben. Es war damals meine Aufgabe so ein bisschen die Leute sozusagen raus zu suchen, die wirklich ganz große Erfolge und erfolgreiche Platten gemacht haben und an sich einfach erfolgreich arbeiten. Da waren dann Leute drunter, wie „Wolfgang Stach“ im Maarwegstudio, der „Still“ produziert hat von „Jupiter Jones“ als Beispiel oder „Clemens Matznick“ in Berlin, der „Revolverheld“ produziert hat oder „Flo Nowak“, der „Jennifer Rostock“ produziert hat. Also alle möglichen Sachen. Und auch da gab es wieder einen Schlüsselmoment, wo wir auch wieder zum Texten kommen, denn das war „Vincent Sorg“, den ich auch immer wieder gerne zitiere. Der hat uns damals, als wir bei ihm auftauchten, erstmal drei / vier Stunden quasi auseinandergenommen, wenn man so will. Also, danach hatte man eigentlich gar kein Bock auf gar nichts mehr.

    Markus: Da muss ich auch gerade reingrätschen, weil ich mich wirklich an diese Zeit erinnern kann. Du warst dann auch hier im Studio für ein anderes Projekt und das muss dann entweder kurz danach oder sogar währenddessen, als ihr bei ihm wart und du konntest nicht aufhören, davon zu erzählen. Du warst so geflasht von diesen Tagen bei ihm im Studio. Aber erzähl selbst!

    Denis: Ja genau. Das war einfach unglaublich prägend gewesen. Der hat das Ganze dann nochmal von einer anderen Seite beleuchtet. Einerseits dachte man natürlich, warum er das jetzt macht und uns sozusagen so runterbuttert und was haben wir die letzten Jahre eigentlich gemacht. Er hat sich dann auch alle Texte angeguckt und meinte immer, dass das nichts ist. Aber das muss man dann auch irgendwie akzeptieren.

    Markus: Das hast du ja noch gar nicht gesagt. Also das heißt, er hat euch erstmal langgemacht.

    Denis: Ja genau. Er hat uns dann wirklich für Texte langgemacht. Das ist natürlich alles eine lange Geschichte. Das war halt so ein Tag, dass man in der Nacht quasi nicht mehr schlafen konnte. Da wusste ich nicht mehr wo vorne und hinten ist und nach und nach habe ich dann erst kapiert, dass er einfach nur das Maximum aus einem rausholen und durch diese Analyse die Qualität steigern wollte. Er will ja einem persönlich nichts oder so. Das ist ja auch immer so eine Geschichte, dass man das persönlich nimmt - das darf man auf gar keinen Fall machen, wenn es um solche Geschichten geht. Ab diesem Zeitpunkt war dann wiederum klar, dass ich mich mehr mit Texten beschäftigen muss. Diese Sache hat mich dann wiederum auch fasziniert - ich bin da auch so ein Typ, der da irgendwie rein will und das einfach besser machen will und sich da einfach weiter entwickeln will. Ab dem Zeitpunkt habe ich selber für mich auch alles auseinandergenommen. Ich habe alles analysiert, mir tausende Sachen angehört und überlegt, warum diese Sachen im Radio sind, was der Grund dafür ist und was dahintersteckt. Es hat mich immer mehr begeistert und in dem Zuge bin ich dann auch auf die Texterschule, die „Celler Schule“ gestoßen - eigentlich die einzige Schule, wenn man so will, für Texter in Deutschland und die „Edith Jeske“ ist da quasi die Chefin, die ich dann kontaktiert habe und zu der Zeit haben wir dann damals auch Coachings gehabt, was auch sehr prägend war. Ihr wisst ja, seitdem erzähle ich sehr viel über die Herangehensweise an Texte. Ein sehr prägender Schlüsselmoment mit ihr zusammenzuarbeiten.

    Marcel: Denis, diese unglaublich vielen Erfahrungen prallen immer wieder auf neue Teams. Auch mit Sicherheit irgendwie ein total spannender Punkt - Reflexionen im Leben eines Musikers. Du hast ja gesagt, du wirst wahrscheinlich tausende Stunden am Texten und am Drum-Set irgendwie verbracht haben. Würdest du sagen, es wird zunehmend schwieriger mit höherem Reflexionsniveau auf Leute zu prallen, die mit dir das Tempo gehen können?

    Denis: Na ja, es geht da oft da drum - wenn ich jetzt mal zum Texten gehe - das man Vertrauen aufbaut zu den Leuten. Es ist eine gewisse Überzeugungsarbeit, die man auch immer leisten muss. Ich glaube, da komm ich auch sehr schnell zum Punkt und kann diese auch relativ schnell aus meinen Erfahrungen unterbringen. Wenn ich mich mit jemanden austausche, der mich beispielsweise überhaupt nicht kennt und ich mich mit seinen Texten beschäftige, dann bringen mir diese Erfahrungen, die ich gemacht habe, sowohl aus den Texten heraus, als auch der Hintergrund, dass ich Drummer-Musiker bin und mich mit Songwriting ja auch beschäftige, das prallt ja alles sozusagen aufeinander und diese ganzen geballten Erfahrungen kann man da natürlich dann einbringen. Bisher, würde ich sagen, klappt das eigentlich ganz gut dieses Vertrauen dann auch zu bekommen und die Leute davon zu überzeugen. Das klappt einfach.

    Markus: Denis, ich hab da noch eine Frage an dich, was einfach den Sound angeht oder das Instrument Drums an sich, weil ich finde, das ist ja ein super weites Feld. Es geht los beim Stimmen von Instrumenten, die Auswahl, was man benutzt, wie man es spielt. Ich merke halt immer, wenn junge Bands oder junge Musiker hier sind, dass es denen da oft an Erfahrungen fehlt. Vielleicht kannst du da einfach was von dir mit auf den Weg geben, was da in deinen Augen so das wichtigste ist oder was der Fokus sein sollte.

    Denis: Wie du vorhin schon sagtest, wenn du zu einer Studio-Session gehst, dann sei vorbereitet! Weil: erst einmal kostet es Geld, wenn es länger dauert - das ist schon mal super wichtig. Das heißt, du musst das Material, was du da spielst, kennen und auch deinen eigenen Song. Das ist mir immer unheimlich wichtig. Es passiert einfach unglaublich oft oder auch in den Proben, die ich erlebt habe, wo die Leute einfach hinkommen und nicht wissen, was die da tun sollen - Vorbereitung ist quasi die halbe Miete. Das ist meine Erfahrung und das würde ich jedem auf dem Weg mitgeben - tut es! Das heißt: Üben, üben, üben!

    Markus: Ok, das heißt: Vorbereitung ist alles - da gebe ich dir total recht. Zu der Vorbereitung gehört aber natürlich auch: Was packe ich ein? Und mache ich mir da schon Gedanken über meinen Sound, den ich haben möchte?

    Denis: Ja absolut! Man sollte natürlich auch den Sound seines Instruments auch unter Kontrolle haben. Das ist auch wieder so eine Sache. Das heißt, wie stimme ich ein Schlagzeug, wie gehe ich mit Toms und Snare um - das muss ich alles abrufen können. Das heißt, sich absolut mit seinem Instrument beschäftigen und sich auskennen.

    Marcel: Abgesehen vom Handwerk, ist es einer deiner größten Stärken, sofort am Start zu sein. Auch wenn ich ein Sänger bin, kenne ich dieses Feld und habe damit immer meine Probleme. Was ist dein Tipp für jemanden, der sofort da sein muss. Was ist der Lernmoment von dir? Was gibst du weiter? Wie machst du das, dass du von jetzt auf gleich, wenn Record gedrückt wird, in dieser Sache drin bist?

    Denis: Es ist eine Art von Fokus und Konzentration - das ist halt unheimlich wichtig. Du musst halt für die Minuten, in der der Song läuft, sein es drei oder sechs oder sonst wie viele Minuten, musst du einerseits absolut fokussiert sein und anderseits aber eine gewisse Lockerheit mitbringen. Und das ist das schwierige. Das ist so ein Mittelmaß, was man da finden muss. Da kommen einfach viele Sachen zusammen. Du musst natürlich das Timing unter Kontrolle haben. Dann musst du auch noch irgendwie geschmackvoll das Ding spielen, du musst einfach fokussiert und konzentriert sein - damit du nicht 100 Takes brauchst. Bei mir ist das einfach so, dass ich am liebsten drei Takes spiele und dann muss es reichen. Danach geht die Konzentration völlig nach unten. Das heißt, einfach da sein und in dem Moment fokussiert sein, wenn der Record-Knopf gedrückt wird.

    Marcel: Es ist eigentlich so wie überall. Die Ausbildung macht dir den Kopf frei, um es zu fühlen. Daran noch mal anknüpfend auch eine Frage: Du hast eine riesige Geschichte hinter dir, mit Höhen und Tiefen, unzähligen Auftritten - grob über dein Daumen gepeilt wirst du um die 2000 Shows gespielt haben - das ist Wahnsinn und ich selber habe Höhen und Tiefen, Rückschläge und Erfolge mit dir erlebt. Wie kommt man dahin, dass man mit so viel Feedback, wie es Musiker bekommen, umgehen kann? Was war die Schule dafür, dass du so eine hohe Selbstreflexion aufbauen kannst und wie gehst du mit so viel Kritik um?

    Denis: Das ist wirklich ein Prozess. Aber es gibt da so einen schönen Spruch aus dem Fußball. Der ist eher Klischeehaft, aber der stimmt: „Du musst aus jeder Niederlage deine Lehren ziehen!“. Und es beim nächsten Mal einfach wieder besser umsetzen. Rückschläge sind unheimlich wichtig und die musst du auch einfach sozusagen zulassen. Im Laufe der Zeit weiß man auch einfach, dass es eine Tiefe geben wird, wo etwas nicht funktioniert wird - egal, es geht weiter, du musst daraus lernen. Nimm diese Niederlage an und lerne daraus.

    Marcel: Das hast du echt schön auf den Punkt gebracht - besser hätte man es nicht sagen können. Das zeigt eigentlich die Leidenschaft, mit der Denis Sarp am Schlagzeug sitzt - oder halt eben am Songtext.

    Markus: Hey Denis, ich denke, dann kommen wir auch so langsam ans Ende unserer Folge. Ich möchte dir das Schluss-Statement geben. Hau doch noch mal einen raus, was dir wirklich wichtig ist oder was du den Leuten mit auf den Weg geben möchtest?

    Denis: Liebe Musiker da draußen: Erstens möchte ich euch mitgeben: Bleibt stark, seid individuell - ihr habt was drauf, ihr könnt euch weiterentwickeln, es geht immer besser. Seid fokussiert, habt Bock und Spaß. Musik ist einfach was Schönes, was Emotionales und es gibt nichts Schöneres auf der Welt.

    Marcel: Riesen Worte von einem riesigen Typ!

    Markus: Und damit sind wir wieder so weit: 4…3…2…1…

    Alle: Reingetackert! 

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