Folge mir:
Switch to:

Wer sind wir, und wenn ja, wie viele? [001]

INHALT

In dieser ersten Podcast Episode philosophiert das rurtonproducing-Team (Denis, Marcel und Markus) über die tägliche Motivation Musik mit dem Herzen zu produzieren, das Arbeiten im Team, über Spaß am Organisieren und positives Denken.


SHOWNOTES


TRANSKRIPT DER EPISODE

Markus: „Reingetackert!“ Herzlich willkommen zum Audio Podcast vom „rurtonproducing“-Team. Wir sind ein 3er-Team, das Musik herstellt, von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Heute, Folge 1: „Wer sind wir, und wenn ja, wie viele?“ Was versuchen wir heute? Wir reden mal ein bisschen darüber: Was hat uns motiviert, diesen Podcast überhaupt anzufangen? „Reingetackert!“, da reden wir heute noch nicht drüber. Das kommt erst später… Aber grundsätzlich: Was ist so unsere Motivation? Wo wollen wir hin? Was wollen wir auf keinen Fall? Und was macht dieses 3er-Team aus? Wir haben die gleichen Werte, wir sind mit der gleichen "Mucke" aufgewachsen, wir haben die gleiche „Attitude“, und somit begegnen wir uns echt komplett auf Augenhöhe in unserer Arbeit und auch privat. Marcel, das Wort geht an dich!

Marcel: „Hallo“, auch von mir am Mikrofon. Marcel Stoffels, ich bin Sänger und Songwriter und im Team eigentlich für Musikproduktion zuständig, also den künstlerischen Produzentenjob, sozusagen und Songwriter und Studiomusiker. Und ich spiel den Ball direkt weiter an meinen Fußballbuddy, Denis!

Denis: Hi Leute, Denis Sarp mein Name. Ich bin Texter und Songwriter, habe mich spezialisiert auf deutsche Texte. Da werden wir auch später noch intensiver darauf zu sprechen kommen. Und ansonsten trommel ich gerne. Und ja, ich bin also im Studio für das Schlagzeugspiel oder das Einspielen von Schlagzeugspuren zuständig. Und das gerne sehr songdienlich. Und wenn's sein muss, auch virtuos. Und, Markus? Was machst du so virtuoses?

Markus: Hallo, von mir in die Runde, was mach ich so virtuoses? Ich bin der Tontechniker, bin Besitzer des rurtonstudios, versuche in unserem Team alles zusammenzuhalten, kümmer mich um die Orga, um Strukturen, schaffe den Überblick in Projekten und helfe natürlich bei der Produktion auf der tontechnischen Seite. Ja, wir sind durchaus sehr durchgetaktet in unseren Projekten. Aber auf der anderen Seite sind wir auch ein ganz schön explosiver, impulsiver Haufen. Wir sagen immer, dass wir wieder einen „Studiokoller“ haben, wenn wir viel "aufeinanderhängen". Jungs, was sagt ihr dazu?

Marcel: Das liegt hauptsächlich am ADHS von Denis.

Markus: Stimmt! Wenn Denis den Laden betritt, dann ist direkt schon Stress angesagt. Das stimmt allerdings.

Marcel: Genau deswegen brauchen wir dich auch als Ruhepol. Nee, ist richtig. Einerseits strikt durchgetaktet durch Markus organisatorisches Talent, wir nutzen Meistertask, gehen wir sicherlich auch irgendwann darauf ein. Haben super gute Workflows. Und andererseits? Ja, das, glaube ich, muss bei Musikern so sein, oder Dennis? Was sagst du zur Explosivität?

Denis: Ja, ich sage nur kreativer Kopf, den ganzen Tag arbeitet es da oben. Und ja, gut, dass ich dich zwischendurch mal anrufen kann.

Marcel: Ich möchte an dieser Stelle Stromberg halb zitieren: „So ein Tag im Kopf eines Künstlers ist ja irgendwie wie hundert Folgen Lindenstraße im eigenen Körper!“ Ich glaube, das trifft es auf den Punkt ganz gut. Ich würde das mal gerne bei Markus erleben.

Markus: Wir schaffen in kurzer Zeit wirklich viele Projekte. Auf der einen Seite dadurch, dass wir uns echt coole Strukturen geschaffen haben, abseits von WhatsApp und „Mail-Chaos-hin-und-Hergeschiebe“, sondern haben eigentlich eine gute Projektstruktur und schaffen damit sehr viel. Da bin ich sehr froh drüber. Ich denke, das geht euch genauso. Marcel, was ist so dein wirklich großes Ziel hinter allem?

Marcel: Ja, das ist eine gute Frage, die ich vielleicht auch gar nicht immer mal so schnell beantworten konnte. Das hat viele, lange Zeit gedauert, aber ich glaube, Spuren hinterlassen ist mir wichtiger als „quick wins“. Ich habe mit Denis schon viel darüber philosophiert. Das ganz Große irgendwie.

Das ist mir irgendwie wichtiger, als irgendwie auf 100 Projekten irgendwie schnell ein bisschen Geld zu verdienen. Da habe ich mit euch beiden ja auch zusammen so ein bisschen das Motto meiner Homepage erarbeitet: „Herz hörbar machen“. Ob Song, junge Sänger, „rurtonsession“. Ich bin ja Vocal Coach, versuche auch bei „Viel Klang“ irgendwie ein bisschen zu versuchen, Leute auf die Bühne zu kriegen. Alles läuft so ein bisschen unter dem Punkt und unter dem Motto: „Herz hörbar machen.“

Denis: Ja, absolut. Ich kann mich da nur anschließen an dem Herz, weil dabei geht es mir auch total. Musik machen ist einfach, ist einfach etwas fürs Herz. Und auch Texte schreiben, die andere Leute da draußen, womit andere Leute etwas anfangen können oder vielleicht ein Gefühl teilen mit jemandem. Das ist einfach schön zu wissen. Das war eigentlich schon immer ein Traum von mir, im Studio zu arbeiten und dieses Gefühl in einem Tonstudio zu erschaffen und das dann nach draußen zu tragen, das ist eigentlich das ganz große Ding für mich.

Marcel: Es ist wunderbar eigene Musik zu machen. Und an der Stelle sei mal ganz kurz erwähnt: Wir zwei haben es ja schon erlebt, wie es ist, wenn Leute eigene Texte mitgrölen.

Denis: Absolut. Ja, das ist wirklich etwas ganz Besonderes. Und wenn das auf einer Bühne passiert. Also was gibt's Schöneres, oder?

Marcel: Verrücktes Gefühl. Haben wir doch auf jeden Fall noch jemanden im Team. Markus, Was sind deine Ziele?

Markus: Ja, genau, mein Ding war auch das Ziel dieses Studios. Deswegen hab ich das mal gebaut oder erschaffen, Leute zusammenbringen und gemeinsam an Sachen zu arbeiten. Ich versuche da mal allen Einsatz rein zu geben, glaube immer an das Positive, versuche, alle irgendwie an einen Tisch zu bringen, sei es bei der Musikproduktion, sei es bei Entwicklung oder Beratung von Firmen. Und ja, ich glaube, dieses positive Denken und die Ruhe, das ist so mein Ding. Und dafür steht auch das rurtonstudio.

Marcel: Und übrigens auch ich glaube, man kann schon sagen: Du bist so eine Art Tausendsassa, was Technik angeht. Man kann dich echt wegen jedem Kram, irgendwie korrespondieren.

Markus: Ich bin, ich bin schon so ein Nerd. Sowohl Audio Nerd, als auch ein bisschen IT Nerd. Das ist so, das zieht sich so ein bisschen durch mein Leben. Ja, das stimmt.

Marcel: Wie passt das nun zusammen?

Denis: Ja, das Ziel unseres Teams ist ja sozusagen die Musikherstellung von der Idee bis zum Endprodukt. Was genau heißt das eigentlich, Markus? Mal an dich weitergeleitet.

Markus: Was heißt das? Letztendlich wirklich von dem Grundgedanken einer Idee oder vielleicht eines Auftrags? Der komplette Ablauf: Das heißt Texten, die Musik schreiben oder komponieren, die Arrangements schaffen, den Sound suchen und am Ende irgendwie ein fertiges Produkt, sei es für eine CD oder irgendwie online. Ich denke die Stärke bei uns, das geht mir auf jeden Fall so und ich weiß das von euch auch, dass wir uns immer weiter optimieren, immer dem anderen Feedback geben. Und das ist, glaube ich, ein Riesenvorteil. Wir bleiben nicht stehen. Wir suchen immer neue Felder, versuchen uns weiterzubilden. Das ist ziemlich cool, finde ich.

Marcel: Und ich glaube, man muss mal kurz differenzieren. Wir machen natürlich alle unsere Musik in irgendeiner Art und Weise live oder im Studio. Aber hier geht es auch einfach ab und zu um Aufträge. Und da haben wir einfach so ein paar Prozesse und Abläufe geschaffen, wo es ja immer wieder so zu Reflektionen kommt. Wenn man einfach die erste Textidee, die erste Musikidee, die dann ganz oft irgendwie spontan, irgendwie am Klavier im rurtonstudio entstehen können, werden dann irgendwie ins Team rein gegeben. Und dann gibt's erst mal eine Feedbackrunde. Dann entwickelt sich das immer weiter und wird natürlich mit fortlaufendem Produktionsprozess auch immer technischer, weil man irgendwann landen wir ja in der Produktion im Editing, Mixing, Mastering.

Markus: Da sind wir ja auch immer besser geworden drin. Gerade in diesem was reinschmeißen in die Runde und jeder gibt seinen Senf dazu oder sagt: „Hey, das ist die richtige Richtung!“ oder „Das finde ich super!“ Das ist total viel wert.

Marcel: Ich glaube da kann Denis auch mal schön kurz, allein schon über Texte oder Ideen ausholen, um einfach mal zu beleuchten. Wir arbeiten oft auch mit größeren Teams, die jetzt als wir drei oder so. Und da ist das super wichtig, dass das Feedbackrunden oder vom Kunden auch, Feedback zu Song Demos kommen, weil das ist ja unglaublich vielschichtig, oder?

Denis: Ja, absolut. Und Marcel ist da mein erster Ansprechpartner in der ersten Phase von so etwas. Das ist einfach mittlerweile, weil wir uns ja erst einmal schon einmal super lange kennen, irgendwie auch die gleichen Vorstellungen von etwas von etwas haben, wie ein Text sein muss, wie Musik irgendwie klingt und das geht immer, das ist ein Hand in Hand arbeiten. Das geht so schnell. Das kannst du auch noch mal sagen, das ist einfach, ja, ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll…

Marcel: Genau. In unserem Podcast geht es genau um diesen Workflow. Wir wollen euch mal ein bisschen mit in unsere Erfahrungswelt reinnehmen und wollen die auch unbedingt zur Diskussion stellen, wollen weiterlernen durch euer Feedback, da in Dialog gehen. Ich denke, Markus kann euch mal ganz kurz umreißen, wie der Ablauf so ist, von einem Auftrag, zum Beispiel von: Kann ja sein, dass man auch eine Vorgabe bekommt, zum Songwriting und wo es dann landet. Vielleicht kannst du dazu etwas sagen.

Markus: Genau. So klassisch ist eigentlich, dass wir eine Anfrage bekommen, wenn es denn eine Auftragskomposition ist, in irgendeinem Rahmen. Zum Beispiel halt vielleicht für ein Lehrbuch. Das heißt es ist schon ziemlich eng positioniert. Wofür ist dieser Song? Von wem wird er gehört? Die Zielgruppe ist klar. Aber das Einzige, was man uns an Anforderung stellt, ist dann ein Text, vielleicht, oder den müssen wir vielleicht noch mit bearbeiten. Und eine grobe Richtung. Da geht es aber dann schon los. Also ein bisschen rauszufinden.

Marcel: Was heißt eine grobe Richtung?

Markus: Ja, die grobe Richtung. Das kann sein, ja soll Zeug klingen wie.. oder mit dem Gefühl, Sommergefühl. Keine Ahnung. Das kann sehr ausgiebig sein oder halt ganz wenig. Und das müssen wir erst einmal versuchen herauszufinden, bevor wir überhaupt in unsere Position einsteigen. Das ist schon mal der erste Schritt. Und dann geht es los mit Terminplanungen. Das ist so ein bisschen die Orga-Seite. Dann starten wir wirklich mit dem Songwriting. Dann gehts halt auch irgendwann um technische Dinge. Das muss abgenommen werden. Da wollen wir euch so ein bisschen mal mit ins Studio nehmen, in unser Team. Und euch zeigen, wie wir so arbeiten.

Denis: In unserem Podcast werden wir sicherlich auch nochmal den einen oder anderen interviewen. Es gab da ja viele Mentoren und Begleiter auf unserem Weg, den wir hinter uns haben. Und einige Kollegen aus dem Business werden wir vielleicht einmal mit reinholen, oder was denkt ihr?

Marcel: Ich glaube, vielleicht kommt ja auch die ein oder andere philosophische Haltung dabei von uns irgendwie nicht zu kurz. Ich meine Kunst gegen Job, kennt man immer. Wie viel Kunst kann man sich erlauben? Markus sagt ja immer: “Mach kein Kino, mach fertig!“

Markus: „… keine Kunst“, sag ich immer.

Denis: Markus, hat er gerade das Wort Philosophie oder philosophisch reingebracht?

Markus: Okay, das wird dann nochmal ein anderer Podcast, glaube ich…

Marcel: Ja, ihr wisst schon. Musik machen. Was ist Musikmachen überhaupt? Es ist ja nun etwas kreieren und weniger… aber gut.

Denis: Das ist eine Folge, die wird abendfüllend.

Marcel: Die wird lang!

Markus: Ganz wichtig ist, das liegt uns allen fern. Wir wollen hier nicht den Zeigefinger haben. Das wollen wir weder in unserer Arbeit, noch auf dem Audio Podcast belehren oder von oben herab erzählen. Wir möchten ja auch die Menschen draußen kennenlernen, die das hören und vielleicht auch mit euch ein bisschen zusammen agieren und auch euren Input bekommen, dass ihr uns die Fragen stellt und wir das cool verarbeiten können.

Denis: Absolut. Wir sind ja nicht das Ende der Fahnenstange der Musik, sondern…

Marcel: Da sind wir wieder in der Philosophie.

Markus: Sag mal Marcel, warum soll diese erste Ausgabe eigentlich: „Wer sind wir, und wenn ja, wie viele heißen?“ Was ist da los?

Marcel: Ich dachte, kennt ihr bestimmt auch irgendwie diesen Rollen-Bezeichnungs-Brainfuck, den man in der Musikbranche immer hat.

Markus: Den hat man ja nicht nur bei Rollen, sondern auch bei Schubladen für Genre.

Marcel: Ja, total. Wir sind ja alle drei irgendwie Typen, die es irgendwie nicht so drauf stehen jetzt zu sagen: Ich bin Musikproduzent, Songwriter, Texter, Vocal Coach und vieles mehr.

Denis: Aber bist du doch.

Marcel: Aber du bist doch auch so vieles Denis.

Denis: Klar, ich weiß, worauf du hinauswillst.

Marcel: Deswegen fand ich den Gedanken so lustig. „Wer sind wir, und wenn ja, wie viele.“ Da muss ich an dieser Stelle Richard David Brecht zitieren.

Markus: Du meinst so ein bisschen auch der Gemischtwarenladen, den wir alle bedienen.

Marcel: Genau, und irgendwie wiederum nicht, weil das Team macht ja vieles irgendwie dann überhaupt erst möglich. Zum Beispiel diese Reflektionsprozesse, die sonst gar nicht stattfinden würden. Ich bin mir sicher, Denis hat dazu Tonnen zu erzählen. Aber darauf werden wir auch mal irgendwie im Detail eingehen. Man kann ja machen, und man kann machen. Ich finde, er hat sich auch allein durch Denis Input, was Texte angeht, irgendwie eine Welt aufgetan. Blödes Beispiel Denis: Weißt du noch, als ich mit diesem Frau Holle Weihnachtslied um die Ecke kam. Wie lang haben wir daran noch geschrieben? Also ich meine, ich hab einen fertigen Text gehabt, hab ihn Denis gegeben. Was nachher daraus geworden ist, ist grandios.

Denis: Das ist Wahnsinn.

Marcel: Wegen seinem Input. Erklär doch mal ganz kurz: Was machst du dann damit? Und wie viele Stunden wir da reingesteckt haben.

Denis: Ich kann mich auf jeden Fall erinnern, dass wir im Juni letzten Jahres war. Da hast irgendwie damit angefangen, und irgendwann habe ich dann den Text bekommen, und die erste Performance dieses Songs war Richtung Weihnachten 2019. Das heißt, der Song hatte schon ein paar Monate.

Markus: Ein paar Tage dazwischen.

Denis: Ja, ne, es ist tatsächlich so, dass ich einfach durch meine Erfahrungen in Deutsch texten und auch mit den Leuten, mit denen ich mich ausgetauscht habe, in der Vergangenheit ganz, ganz vorne zu nennen, um das mal ganz kurz anzureissen, ist natürlich eine Edith Jeske, die auch wirklich eine oder somit, wenn man so will, die einzige Texterschule in Deutschland hat. Da kommen wir auch noch im Detail darauf zu sprechen. Aber das war eine, das war eine Erfahrung, und die habe ich mitgenommen. Und da habe ich einfach nochmal gemerkt, wie wichtig es ist nochmal und nochmal und immer und immer wieder zu hinterfragen, was man da wirklich sagt in einem Text.

Marcel: Ja, wegen Zielgruppe und so. Und gib ruhig zu: Der Text war dir am Anfang, in seiner Ursprungsversion, wieder viel zu marxistisch. Kommt wahrscheinlich aus unserer Punkrockerzeit, oder?

Denis: Ja, genau. Ganz richtig.

Marcel: Nein, aber im Ernst. Denis hilft dann immens. Zum Beispiel wenn wir gerade auf einem Text irgendwie herumreiten. Aber da gehen wir nochmal ganz detailliert darauf ein. Im Text ist eine ganz wichtige Fragestellung: Für wen ist das überhaupt? Wer ist der Adressat? Was muss man sprachlich verändern und so weiter? Und hier in diesem Fall, um einfach mal die Fakten zu nennen. Übertreibe ich mit sechs bis acht Wochen? Ein bis zwei Vormittage haben wir garantiert daran nochmal rewrited.

Denis: Absolut, keine Frage.

Marcel: Rewritten. „Rewritten“ ist glaube ich ein unregelmäßiges Verb!

Markus: Du warst eben bei: Was sind die Eigenschaften des Teams? Ich glaube auch, das kann man auch mal so reinhauen. Es ist halt unfassbar, wie Marcel in kürzester Zeit was skizziert, ein Layout macht, sagen wir immer, ein Layout von einem Song. Wir haben das schon so oft, beim Tun unfassbar wie schnell und optimiert wir da sind und was man selber raushaut, an wieviel Instrumenten und auf einen Punkt bringt, das Arrangement zu greifen und den anderen Teammitglieder zu sagen: Hey, so muss es später klingen. Das finde ich immer wieder cool.

Denis: Aber man darf nicht vergessen, dass der einfach mehrere Instrumente einfach auf allerhöchstem Niveau beherrscht. Und das machst du halt nicht einfach so.

Markus: Das ist so schlimm, dass ich beim Aufnehmen…

Denis: Also, dass er nicht auch noch meinen Schlagzeugpart übernimmt…

Markus: Da hast du Glück. Aber das ist beim Aufnehmen halt immer krass, weil ich mich schon daran gewöhnt habe, wie schnell das geht und dann sagt er: „Ja, läuft, aber beruhige dich. Ich muss kurz nachdenken!“ Ich finde es großartig.

Marcel: Lass uns nicht übertreiben. Aber ihr seht schon: #teamlove steht hier ganz oben. Das ist uns wirklich sehr wichtig und die Eigenschaften von jedem Einzelnen, sorgen ja dafür. Den Ball kann ich genauso zurückspielen, Markus. Eine Umgebung im Tonstudio und irgendwie schon lesen zu können, was der nächste Schritt im Denken des Musikers ist. Und da kommt vom Text übers Layout bis hin zur Technik und dann nachher nochmal, wenn wir Mixing. Mastering und überhaupt die Abwicklung mit den Kunden eingehen. Ich glaube, das werden wir euch alles mal ein bisschen beleuchten und hoffen da auch sehr auf euer Feedback und eure Erfahrung. Ich bin schon ganz gespannt auf den Diskurs. Vielleicht können wir uns da auch wieder ordentlich weiterbilden, oder?

Denis: Ja, ganz, ganz gerne. Um das nochmal zu unterstreichen, es ist uns einfach super wichtig. „Musik ist ein Prozess!“

Marcel: Die tage habe ich mal irgendwo aufgeschnappt: „Musik ist eine Frage der Summenkompression!“

Denis: Du hast das nicht aufgeschnappt, du hast dir das im Studio irgendwo hin geklebt.

Markus: Fassen wir zusammen, kommen wir zum Ende. Ich denke, wir können sagen: Wir sind ein cooles Team. Wir glauben an den Team Gedanken. Wir kommen gut voran. Wir profitieren jeweils vom anderen. Und ich denke, wir schaffen ein cooles und professionelles Umfeld hier, denn wir sind die Richtigen zusammen. Wenn es euch gefallen hat, dann abonniert doch einfach den Podcast. Hört schon mal die in die nächste Folge rein, würde uns total freuen. Und vielleicht lassen ihr uns auch ein Abo da beim Instagram-Account „rurton“. Da geht es komplett um diese Themen, die wir hier so bearbeiten und raushauen. Ja, da gibt's nur zu sagen: Drei, zwei, eins…

Alle: Reingetackert! Tschüss!

Noch keine Kommentare vorhanden

Was denkst du?


© rurton              

Newsletter? E-Mail eintragen: