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Audiomaterial für ein Schulbuch – Vom Skript zur Produktionsplanung

Ganz am Anfang einer Produktion von Audiomaterial für eine Schul- oder Lehrbuchreihe steht erst einmal das Skript. In dem findet sich der gesamte Inhalt des geplanten Buchs wieder. Autoren und Redakteure haben ihren Input meist über eine lange Zeit zusammengetragen und einen „Fahrplan“ erarbeitet. Wie wird jetzt aus so einem Skript was zum Hören? Wie erfahren wir was wir an Musik, Sprache und Geschichten produzieren sollen?
Ich versuche mal den gesamten Prozess von der ersten Sichtung des Skripts bis zu den fertigen CDs oder den fertigen Dateien für ein Downloadportal zu beschreiben.

 

BEREICHE ABSCHÄTZEN

Jetzt halte ich also das Skript, in der ersten Fassung, in der Hand. Bis zur endgültigen Fertigstellung wird es bestimmt noch einige Korrekturen und Änderungen am Skript geben, das soll uns jetzt aber erst mal nicht stören.
Nach was halte ich jetzt Ausschau? Wir teilen das Skript erstmal grob in die drei folgenden Kernbereiche auf: Sprache, Musik und Sound Design.
Damit kann ich jetzt den Aufwand für die einzelnen Bereiche klar abschätzen:
Für den Sprachanteil versuche ich dann herauszufinden wieviele verschiedene Sprecher benötigt werden. Und was die einzelnen Anforderungen an sie sind wie Alter, Geschlecht und Sprache oder eventuell Dialekt. Damit kann ich dann den Aufwand abschätzen und die dafür voraussichtlich benötigte Zeit einplanen.
Für die Musik halte ich im Skript Ausschau nach Liedtexten. Hier unterscheide ich nur nach 2 Gesichtspunkten: Ist es ein Liedtext, der eine klassische Songstruktur, wie Intro, Strophen, Refrain, Bridge und Outro aufweist oder ist es eher ein Liedtext, der eine Art Rap oder Chant vermuten lässt.
Für das Sound Design gibt es genau zwei Anwendungsbereiche. Einmal sind das klassische kleine Hörspiele, die es zu vertonen gilt und manchmal gibt es mitten im Text schonmal eingefügte Geräusche, die ein Wort oder einen Sachverhalt nochmal verdeutlichen sollen.
Am Ende habe ich nun eine schöne Übersicht über den Aufwand in den einzelnen Bereichen und kann damit ein Angebot abgeben und nach vielleicht erfolgter Auftragsvergabe schon in eine konkrete Produktionsplanung gehen.

 

PRODUKTIONSPLANUNG

Zunächst gilt es dann eine Terminplanung zu machen. Ausgehend vom geplanten Abgabetermin vereinbare ich jede Menge Termine mit allen Beteiligten:
– Für den Sprachpart müssen zunächst einmal die potentiellen Sprecher zum Casting eingeladen werden. Nachdem der Auftraggeber sich für einen oder mehrere Sprecher entschieden hat, werden diese dann für die Aufnahmetermine gebucht.
– Für die Musikproduktion müssen nach Abnahme der Layout Songs die, für die Produktion benötigten, Musiker gebucht werden.
– Nach erfolgter Produktion (Aufnahme und Nachbearbeitung) müssen dann Abnahmetermine für die einzelnen Bereiche festgelegt werden.
– Der letzte festzulegende Termin ist dann die Auslieferung der Master Files im gewünschten Format. Davor müssen aber noch die Mischung und das Mastering samt Schlussabnahme erfolgen.

 

ZUSAMMENFASSUNG

Sollte es zu einem Auftrag kommen, gibt es bestimmt zu Anfang der Zusammenarbeit ein Treffen mit dem Autorenteam um sich mal kennenzulernen und die Details des Buchs weiter auszuarbeiten.
Es ist eine tolle Sache ein Schul- oder Lehrbuch zum Klingen zu bringen. Gehörst du vielleicht zu einem Autorenteam und benötigst hier auch Hilfe, dann schick uns doch dein Skript und wir erarbeiten dir ein passendes Angebot!

 

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